30 KW 2015

Heute kurz & knapp.

  • Podcast: Bruce Chatwin – Der Nomade mit dem Moleskine-Notizbuch

    Er war so etwas wie der Indiana Jones unter den Reiseschriftstellern: Bruce Chatwin. Spätestens seit seinem Australienroman „Traumpfade“ zählt er, der literarische Nomade, zu den Großen des Genres.

  • Podcast: Max Moor, Moderator und Ökobauer

    Max Moor ist der Mann fuer Kultur im deutschsprachigen Fernsehen. Der gebuertige Schweizer ist Schauspieler und Moderator und seit Jahren am spaeten Sonntagabend der Kopf der ARD-Kultursendung „ttt“.

  • Was wisst ihr denn eigentlich schon davon?

    Ein Film über Vorurteile. Ein Film zum Nachdenken.
    Basierend auf dem Poetry Slam Text von Anke Fuchs.

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Das Internet, das wir bewahren müssen.

Manchmal frage ich mich, ob ich im Alter zu streng werde. Ob all das womöglich die ganz normale Entwicklung einer Technologie ist. Aber ich kann auch nicht die Augen verschließen vor dem, was gerade mit dem Netz passiert: dieser Verlust an intellektueller Macht und Vielfalt, und das Potenzial, das es für unsere geplagte Zeit haben könnte. Früher war das Internet mächtig und ernsthaft genug, um mich ins Gefängnis zu bringen. Heute ist es nur wenig mehr als Unterhaltung. So sehr, dass nicht mal der Iran es ernst genug nimmt, um Seiten wie Instagram überhaupt zu blockieren.

Ich vermisse die Zeit, als Leute sich die Zeit nahmen, um mit anderen Meinungen konfrontiert zu werden, und bereit waren, mehr als 140 Zeichen zu lesen. Und ich vermisse es, auf meinem eigenen Blog zu schreiben, unter meiner eigenen Domain zu veröffentlichen. Und all das, ohne danach gleich noch einmal so viel Zeit darauf zu verwenden, meinen Text in zahlreichen sozialen Medien zu bewerben.

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Fünf für …

Interessantes Format durch Zufall auf Youtube entdeckt.

Fünf für

Immer wenn ein Popstar, Comedian, Schauspieler oder Politiker bei den NRW-Lokalradios zu Besuch ist, stellt er sich auch dem besonderen Video-Interview „Fünf für”. Dabei wird keine einzige Frage gestellt, sondern dem Gast einfach fünf Dinge in die Hand gedrückt, zu denen er das erzählt, was ihm als Erstes einfällt. Keine Standardantworten, keine Promotionaussagen – sondern ganz persönliche Geschichten – das ist „Fünf für”. 

Natürlich fand ich Folge mit H. Grönemeyer sehr gut. 😉

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Unser Weintagebuch

Wir haben schon öfters ein Gläschen Wein getrunken, meistens nach einem gute Essen. Nur wie das so ist, man denkt: „Lecker, sollten wir öfters kaufen.“ oder lernt bei Freunden eine neue Sorte kennen, dumm nur wenn man sich nicht gemerkt hat wie er hieß. 😉

Dagegen kann etwas getan werden, und zwar mit einem Moleskine

Auf dem Blog “In Search Of Wine“ las ich zum ersten Mal von einem „Weintagebuch von Moleskine“ und wie der Zufall es wollte, lag es paar Tage später im Postfach. Ein Dankeschön an dieser Stelle an meine bessere Hälfte. Dazu passte wunderbar der Entschluss endlich ein Probierpaket von „Wein von 3“ zu kaufen. Ich kenne Alexander von Halem schon eine gefühlte Ewigkeit und als ich erfuhr das er Weinprodukte anbaut, war die Begeisterung mehr als groß.

Und so findet wohl zusammen was zusammen gehört:

  • Unsere Liebe zu Wein
  • Probierpacket von „Wein von 3“
  • das Weintagebuch

Noch ein paar Worte zum Weintagebuch, denn nicht jeder kann sich etwas darunter vorstellen. Das Tagebuch unterteilt sich in unterschiedlichen Wein-Kategorien, in denen ich die getrunkenen Weine notieren und bewerten kann:

  • Name und Sorte
  • Ausschanktemperatur
  • Alkoholgehalt
  • Anbaugebiet
  • Wann und wo gekauft
  • dazu passendes Glas
  • Geschmack
  • passt zu ….
  • Preis und persönliche Wertung
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Hello Alternote

Lange Zeit nutzte ich Evernote als klassisches “Online-Archiv“. Ob Ausgabe „Die Zeit“ oder Backup von nicht so wichtigen Dokumenten, alles wurde dort brav abgelegt. Mit der Zeit enstanden unzählige Notizbücher, ich bin sogar zahlendes Mitglied. Wenn es einen Dienst gibt, denn ich nicht missen möchte dann Evernote.

Ja, damit können auch Notizen oder To-Dos angelegt und bearbeitet werden, nur interessierte mich das nicht wirklich. Oder anders gesagt, ich fand keinen persönlichen Zugang zu dem Thema. Bis, ja bis die erste Beta von Alternote durch’s Web „herum gereicht“ wurde.

Alternote ist eine recht junge App die auf einzelne oder wenn gewünscht alle Notizbücher aus Evernote zugreifen kann. Gerade das macht sie wiederum interessant für mich. Natürlich habe ich die offizielle App von Evernote genutzt, aber um schnell eine Notiz zu erstellen ist sie in meinen Augen viel zu schwerfällig und groß. Denn, sie präsentiert nach start alle Notizbücher, wobei in meinem Fall nur eines bräuchte: das mit Notizen. Alles andere muss nicht sein.

Zurück zur Beta, anfangs fand ich Alternote typisch „Beta“ sprich: ein paar mal stürzte sie ab, dann dauerte ein sync unterschiedlich lang, es steckte alles noch in Kinderschuhe. Doch die hat Alternote abgestreift und präsentiert sich in einer sehr stabilen 1.0.4. Version mit interessanten Feature und mit vernünftigen Preis bei dem ich letztendlich nicht Nein sagen konnte.

  • ablenkungsfreies Schreiben
  • wahlweiser Sync von unterschiedlichen Notizbüchern
  • erstellen von To-Do Listen
  • markieren von wichtigen Notizen
  • schnelles einfügen von Links
  • schnelle und einfache Textbearbeitung
  • unterschiedlichen Hintegründe
  • 3 Tage Trial Version danach kostet Alternote 6,99 €

Und da ein Video mehr als 100 Wörter sagt:

Fazit:

Alternote eine App genau nach meinem Geschmack um noch mehr Nutzen aus Evernote zu ziehen. 😉

Klarer Apptipp für Evernote-Jünger die mit Mac arbeiten. 

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29 KW 2015

  • Rafael Mantesso

    Als sich seine Frau an seinem 30. Geburtstag von Rafael Mantesso trennte, ließ sie ihm in der Wohnung nichts zurück außer seinen Hund Jimmy Choo. Die weißen Wände und Jimmy inspirierten Rafael Mantesso zu einem witzigen Foto-Projekt, das ihn über die Trennung hinwegkommen ließ.

  • A Book is born

    Endlich!! Das Buch ist da!!

  • „Nimm das Weißbrot, Du Luder“ oder als das Essen dreckig wurde

    Geblieben ist aber die Wut, die Wut darauf, dass Essen als ein Gift verkauft wird. Und zwar teuer. Auch wenn es mich freut, dass es Menschen gibt, die hier einen Weg gefunden haben, sich und ihre Familie mit Gemüseshakes zu ernähren, indem sie anderen Menschen überteuerte Produkte und abstruse Heilstheorien verkaufen, möchte ich spucken, wenn ich unter irgendeinem Gericht den Hashtag #healthy, #fit oder #clean lese.

  • Der Tag, an dem ich von Social Media die Nase voll hatte

    Soziale Medien können ein Segen sein. Manchmal sind sie aber auch ein Fluch. Mit zunehmender Zuspitzung der Griechenland-Krise wurden das Geplapper und die negative Stimmung unerträglich, konstatiert Martin Weigert in seiner Kolumne „Weigerts World“.

  • Merkel streichelt

    Im Gegensatz zu denen, die sagen, Merkels Reaktion sei unmenschlich, behaupte ich: Sie ist zutiefst menschlich – allerdings nicht Reem gegenüber, sondern bezogen auf Merkels eigene Situation.

  • Was ist dein Lebenszweck?

    Ist das, was ich tue, wirklich meine Bestimmung im Leben? Bin ich auf dem richtigen Weg? Diese Frage hat sich der ein oder andere von euch sicher schon mal gestellt. Amazon bietet zu diesem Thema mehr als 150.000 Selbsthilfebücher an. Und dann kommt da ein TedX Video daher und der Redner verspricht den Zuhörern ihnen in 5 Minuten beizubringen, ihr Lebensziel zu entdecken.

  • Was Dieter Nuhr über Shitstorms sagt, halte ich für falsch.

    Das Problem ist nicht die Anonymität, die auch ohne Internet hergestellt werden kann. Das Problem und gleichzeitig der Sinn des Internet ist die Erreichbarkeit. Jeder kann Dieter Nuhr auf seiner Facebook Glitzer-Fanpage erreichen und ihm Schwachsinn hin schreiben, den er vielleicht sogar liest. Egal ob anonym oder nicht.

  • Podcast: „Der neue Wert der alten Dinge -: Warum ist Retro zeitgemäß?“

    Es diskutieren: Prof. Peter Wippermann – Trendforscher, Hamburg, Prof. Dr. Dorothee Kimmich – Literatur- und Kulturwissenschaftlerin, Tuebingen, Mario Pricken – Unternehmensberater

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Einmal digital und wieder zurück

_MG_1047In diesem Eintrag geht es hauptsächlich darum wie dieser Blog früher betrieben wurde, sogar unter Blogspot (2007), und die Art mit meinem Notizen umzugehen.

Früher

Das waren noch Zeiten …

Viele Einträge wurden erst auf einem (damals hochmodern) Palm TX geschrieben. War der Eintrag fertig wurde der Palm via Bluetooth (damals hochmodern) mit einem Handy (kein Smartphone, lieber Kinder) gekoppelt und ging online. WordPress bietet Funktion „Post via e-mail“ an, sprich, man hinterlegt eine Adresse und wenn an die eine Mail gesendet wird (im Idealfall mit einem Text darin) erscheint der als Blogeintrag. Wichtig, sehr wichtig sogar: diese Adresse gut im Auge behalten und nicht Freunden weiter reichen. Sonst … Chaos pur. Zum Glück nie erlebt.

Auch aus heutiger Sicht sehr antik, eMails unterwegs abrufen. Der Palm TX kann Mails abrufen, besaß aber keinen mobilen iNet-Zugang. Also: wieder via Bluetooth mit einem Handy (kein Smartphone, lieber Kinder) verbinden, dann Mails abrufen. Natürlich war man glücklich darüber wenn die keine Anhänge enthielten, dauerte sonst ewig …

Notizen erstellte ich in einfachen Dokumenten und speicherte sie eher spontan. Mal hier mal dort, es gab keinen richtigen „Plan.”

Dann kam Juni 07 und ab sofort sollte sich alles schneller drehen, das iPhone erschien auf den Markt. Danach gab (und gibt es noch) es gefühlte Millionen Apps um Texte bzw. Notizen zu erstellen und verwalten:

  • teilweise mit Möglichkeit diese mit einem Mac oder Win zu syncen bzw. bearbeiten
  • teilweise auf unterschiedlichen Plattformen online zu speichern
  • teilweise wurden diese Plattformen wieder geschlossen,
  • es war ein “Auf und Ab“ sprich, umziehen von A nach B, da B „total revolutionärer ist als A“ . Bis C erschien, dann zog man weiter denn … „C ist doch viel revolutionärer als A und B zusammen (!) “

Bemerkenswert in all den Jahren: die bessere Hälfte erstellte und bearbeitete ihre Notizen zu 99 % in klassichen Notizbüchern … Offline.

„Das Gute liegt oft vor der eigenen Nase.“

Sie gab auch indirekt den endgültigen Anstoß zu einem Wechsel. Wobei auch „Reduziert“ einen großen Anteil davon hat. So kaufte ich 2014 ganz bewußt mein erstes Notizbuch, dann ein zweites, vor paar Tagen ein drittes, und überlegte wozu ich sie nützen möchte.

Nr. 1 dient als „Lauftagebuch“, dort wird zu jeden Lauf kurz notiert wie Stimmung, Wetter oder Gesundheit war. (witzig 1 Jahr später die ersten Einträge zu lesen)

Nr.2 um schnell Ideen festzuhalten (besitzt daher kleines Format)

Nr.3 für Blogeinträge aber auch für persönliche Projekte und klassiches Notizbuch.

Exkurs: Vorteile eines Notizbuches

  • benötigt keinen Akku oder WLAN
  • überall einsetzbar (Bahn, Bus, Gespräche unter Freunden)
  • perfekt für Mind-Map / Skizzen
  • wunderbar um mit Farben Ordnung ins gedankentliches Chaos zu bringen (Rot >> dringend, Grün >> geht so, Blau >> hat ewig Zeit)
  • Oberfläche blendet nicht im Sommer 😉
  • trägt bei zur persönlichen Entschleunigung, (konzentriert auf  wesentliche)
  • sogar interne Verweise von einem Projekt zum anderen klappen wunderbar

Mein Workflow

  • Idee landet im kleinen Notizbuch (kann dort auch eine Weile ruhen bis die Zeit Reif ist um sie auszuarbeiten, hat nebenbei auch wunderbaren Effekt immer paar Ideen auf Lager zu haben)
  • Idee wechselt in große Notizbuch und wird ausgearbeitet, es entsteht ein großes Gedankengerüst aus dem letztendlich der Eintrag werden soll.
  • Letzte Schritt: aus diesem Gerüst wird mit Alternote  der Eintrag geschrieben und geht danach online. (Dank Alternote existiert er zusätzlich als Backup in Evernote) In den nächsten Tage möchte ich gerne auch noch einiges zu Alternote schreiben, gerade als bekennender „Evernote-Jünger“. 😉

Ich nütze dabei

Schlusswort

Ich liebe Papier. :-) Digital hat auch seine Reize, aber in diese Fall fahre ich mit Papier besser.

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