Entschleunigung

Bis Ende 2012 steht das Projekt “mein Internet entschleunigen” auf dem Tagesplan. Ich mag das Internet, keine Frage, aber ähnlich wie die eigene Lebenssituation verändert es sich auch. Nicht immer zum positiven, aber dagegen kann man etwas tun.

Das große Ziel dahinter steht klar fest: die Stunden im Internet sinnvoll, produktiv, friedlich und vor allem positiv verbringen. Gerade in einigen Netzwerken fallen da vermehrt Nörgler und Anprangere auf. Ist das #mimimi gerechtfertigt, habe ich damit kein Problem, aber einfach nur meckern um zu meckern ödet mich hingegen an.

Die letzten Tage habe ich einige Punkte gefunden die mir nun helfen sollen Ruhe in das Chaos zu bringen. Wobei ich auch gestehen muss, es klappt nicht immer 100% aber ein Anfang ist gemacht.

  • Push von Mails, Tweets und sonstige Nachrichten abschalten
  • Keine Mails mit Smartphone & Tablet abrufen oder senden
  • Feedreader aufräumen. Interessen verschieben sich, außerdem ist gut nachvollziehbar welcher Feed selten oder gar nicht gelesen wird
  • Öfters aus dem Haus gehen ohne Smartphone & Tablet
  • Selten oder nicht mehr benützte Apps und Communitys löschen
  • Freundeslisten aufräumen
  • Telefon auf Stumm schalten und Benachrichtigungsdienste deaktivieren

Bonuspunkt:

  • klar machen, das “Mut zur Lücke” eine gute Strategie ist. Nicht alles muss gelesen & gesehen werden

Lese auch: Reduziert – Meine kleine Entschleunigung

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17 Responses to Entschleunigung

  1. Martin says:

    Gefällt mir deine Liste! Denke es wird immer wichtiger sich mal eine Auszeit vom Virtual-Life zu nehmen und wieder voll ins Real-Life zu schlüpfen wobei beides eng miteinander verbunden ist.
    Ein guter Anfang wäre auch: Freunde einladen mit striktem Elektronik Verbot – Dann hat man auch wieder Zeit zum reden und Gesellschaftsspiele können auch lustig sein 🙂

  2. Stefan says:

    Ich liebe den “Flugzeug-Modus” der in jedem Smartphone steckt und mich vollkommen bewusst unerreichbar werden lässt. E-Mails lese ich generell nicht auf dem SmartPhone, nur RSS-Feeds und auch nur dann wenn ich auf dem Klo sitze oder im Bus oder der Bahn sitze. 😉

  3. Nasendackel says:

    Push habe ich auch aus. Mails dann lieber alle Stunde mal lesen. App.net gar nicht per push. Facebook habe ich gelöscht, dafür aber viele Feeds hinzu.

    • HappyBuddha says:

      Glaube Push zerrt auch am Akku. Nütze oft und gerne Boxcar, zeigt wenn es nicht ausfällt, neue Meldungen Follower von Twitter und App.net an.

      Feeds wurden auch reduziert auf knapp 90.

  4. dirpet says:

    Ich entschleunige mich auch schon eine Weile. Ich habe noch einen Punkt auf der Liste, Mobiltelefon auf Stumm schalten und (fast) alle Benachrichtungsdienste deaktivieren, das macht das Leben leiser und ruhiger.

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  6. Gute Idee so ein Entschleunigungsplan! Wobei bei mir einige Punkte bereits erledigt sind – zB. dass ich mir sowieso keine Nachrichten aufs Smartphone pushen lasse und ich nur in Ausnahmefällen mit diesem Gerät auf Nachrichten antworte.

    Mir machen hauptsächlich die vielen Mails zu schaffen – hier könnte sich mit dem Aufräumen von Newslettern & Co. etwas Entspannung einstellen. 🙂

  7. Enno says:

    Ich habe auch seit geraumer Zeit einen Entschleunigungsbedarf. Ist ja auch irgendwie gerade in 😀

    Ich habe kräftig in meinem Feedreader aufgeräumt und spiele mit dem Gedanken, komplett auf RSS zu verzichten. Nur noch so 1 Mal am Sonntag vormittag durchschauen, ob was dabei ist, was mich zu einem Blogbeitrag inspiriert o.ä.

    Push für Mail habe ich auch ausgestellt. Seele und Akku freut’s. Push bei Twitter habe ich angelassen, da Twitter für mich ein Echtzeitmedium ist. Ich kann aber Leute verstehen, die auch die Benachrichtigungsnotbremse ziehen. Bei Facebook habe ich z.B. auch Push und alle Mails deaktiviert. Nachrichten sehe ich dann tatsächlich nur, wenn ich mir bewusst Zeit für Facebook nehme.

    Generell versucht man als Tech–Interessierter glaube ich zu oft, möglichst viel mitzubekommen, obwohl nur ein Bruchteil dessen, was man aufnimmt, wirklich interessant ist. So gesehen ist es mMn klüger auf vieles zu verzichten, in Kauf zu nehmen, dass man den ein oder anderen Artikel verpasst, dafür aber sicherstellt, dass alles, was man tatsächlich noch konsumiert immer einen Mehrwert hat.

    Interessanter Artikel dazu: klick mich.

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