Leben ohne Google

Keine Angst, jetzt kommt kein Beitrag nach dem Motto “Google ist das Letzte. Brennt es nieder”. Hintergrund war viel mehr der Eintrag auf  “Hyperland” der mich veranlasst zu testen, ob man auch ohne Dienste aus dem Haus Google über die Runden kommt. Funzt. Etwas wackelig, aber machbar.

Mail. Wenn man seinen eigenen Webspace hat, bekommt man in der Regel auch eigene Postfächer dazu hinterher geworfen. Mein Anbieter stellt zb 100 zur Verfügung. Da geht einiges.

Feedreader. War nicht so einfach, gibt zwar gute Feedreader zb. “Caffeinated” nur greifen die nur auf Google Reader zu. Sollen sie aber nicht, wir wollen ja weg davon. In meinem Fall helfe ich mir am Mac mit dem Klassiker “NetNewsWire“. Kann mit Google Reader, kann auch ohne. 😉 Mehr Feedreader findet man auf “replacereader“. Eine gute Lösung für mein iPad fand ich hingegen noch nicht.

Suchmaschine. Lange Zeit erleuchtete mich  “Bing” (haben immer schöne Bilder auf der Startseite … ) nun wurde es von “DuckDuckGo” abgelöst.

Dokumente. Google Docs habe ich vielleicht 1-2 Mal benützt brauche ich sonst nie. Zur Not, Dropbox oder Dokumente werde per Mail verschickt. Läuft 99 % über Evernote. Das letzte Prozent liegt auf “Instapaper“.

Community. Hahaha. Google+ ist da gut ersetzbar, mein Favorit: Twitter. Kurz, knapp, schnell, wie eine gute Tasse Kaffee oder Earl Grey. Auch sehr gut, Blogs. Leider stirbt Twitter langsam vor sich hin, App.net macht zur Zeit das Rennen!.

Dokumente Sync. Geht am schnellsten zwischen Mac, iPhone und iPad mit “Instashare“. So verschobene Dokumente lassen sich schnell an andere Apps weiter leiten.

Fazit: alles ist ersetzbar, man muss nur suchen. 🙂 Siehe auch Linktipp: Leben ohne Google in zehn Schritten

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14 Responses to Leben ohne Google

  1. Jochen says:

    Und da ist es wieder. Dieses “nütze”… ;p

  2. DAMerrick says:

    Keine Panik falls ihr keinen eigenen Webspace habt:
    Windows Live bietet die beste Alternative zu Google. Aber auch andere Freemailanbieter sind am Start. Und die Meisten können auch zu Me.com wechseln (obwohl die Kandarrre noch härter ist)

    Und bis auf Google Chrome/Mozilla Firefox haben alle Browser noch einen Feedreader. Ob man da eine gesonderte Software braucht?

    • Jürgen says:

      Gute Tipp mit Windows Live! Ja, jeder Browser hat einen Feedreader, wird nur etwas brenzlich wenn man auf den Sync zwischen Rechner und Smartphone besteht. :-/

  3. DerBonk says:

    Ich mache ja immer gerne Werbung für NewsBlur, einen kleinen Online-Feedreader der von einem einzelnen Indieentwickler gebastelt wird und sich im Moment prächtig entwickelt. Funktioniert schon als vollständiger Reader-Ersatz (inkl. APIs) und kann einiges schon mehr bzw. besser. Momentan steckt der gute Mann tief in einem Social Feature, was das ersetzen könnte, was Reader vor einiger Zeit abhanden gekommen ist.

  4. Stefan says:

    TinyTinyRSS so mal als Beispiel bezüglich “eigener RSS-Reader” auf dem eigenen Server, sofern Webspace vorhanden ist beim Hoster der eigenen Auswahl. Gibt auch noch weitere “Alternativen” in dem Bereich und mit owncloud zudem auch noch eine sich gut entwickelnde Alternative zu iCloud und Co.!

  5. Pingback: 10 Free Tools to Help You Organize the Internet › HappyBuddha

  6. Pingback: AFFB – Away-From-FaceBook | PadLive

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