Mein Content!? Social Media vs. Blog

Webmasterfriday hat letzte Woche eine interessante Frage in den Menge geworfen, inspiriert von Sascha Lobos Eintrag “Euer Internet ist nur geborgt“. Essenz des Eintrages: ” Wer wirklich frei im Internet veröffentlichen will, braucht eine eigene Website. Andererseits gibt es auch noch Social Media, könnte man da nicht alles kombinieren, und wenn ja wie, oder dann lieber doch nicht?

“Wie müsste ein System aussehen, damit man selber das Nutzungsrecht an den Inhalten behält, und das Ganze aber dennoch socialmäßig verteilt werden kann? Hat jemand dazu eine Idee? Gibt es so etwas bereits? Eine Art -Social-Blog-Plattform? Ist WordPress das bereits? Was fehlt beo WordPress? Bzw. warum reicht so ein Blog denn letztlich nicht aus? Was würdet ihr Euch als Blog-Features bzw. Plugins wünschen. Wie gesagt: immer unter dem Gesichtspunkt, dass man selber die Kontrolle über die eigenen Inhalte behält.

Oder ist Euch das alles egal? Haltet ihr Blogs letztlich nur für so eine Art essayistisches Tagebuch, und das wahre Leben tobt in Social-media-Kanälen?”

Also dann wollen wir mal:

Liebe Leser, das wahre Leben tobt da draußen wo eure Autos und Fahrräder stehen und im Gegensatz zu Social Media ist es zeitlich nicht so begrenzt. Stichwort Zyklen, kennen wir aus Musik und Mode. Zeitlich begrenzt, kommen und gehen Moden, Musikstile, genau das passiert auch mit Social Media. Was aber meiner Meinung eher bleibt, sind Blogs.

Social Media feat. Blogs

Klar, man kann da wunderbar das Modell “Hans Dampf in allen Gassen” für sich entdecken, einfach in vielen Communitys anmelden und im Idealfall dort unterschiedlichen Statusmeldungen verteilen. Natürlich sollte man dabei nicht vergessen immer schön auf seinen Blog zu verlinken.  Kommt gut.

Was auch gut ankommt, ist diese Vorstellung eines Leuchtturmes im Internet. Ein Ort der den eigenen Namen trägt, oder Nickname, in den unendlichen Weiten des WWW.

Getreu dem Motto: Mein Blog is my Castle.

In diesem Schloss präsentiere ich meine Gedanken, Fotos, usw. und habe dadurch die Kontrolle auf meinem Inhalt. Funktioniert wunderbar bis zu den Grenzen meines Schlosses. Danach wird es spannend, wenn zb Fremde meine Inhalte benützen wollen ohne zu fragen. Darüber tobt gerade eine großes Diskussion und es ist noch kein greifbares Ergebnis in Sicht. Ich selber hatte noch nicht das “Glück” mich damit auseinander zu setzten, und hoffe noch lange Zeit Herr im Schloss zu bleiben.

Und Twitter und Co, wie passen die in dieses Konzept?

Ganz einfach. Sie sind Botschaften die meine Gedanken, Bilder, Hoffnungen, Befürchtungen in anderen Netzwerken tragen. Selbstverständlich können aber auch Botschaften wieder geschlossen und an anderen Stellen eröffnet werden.

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5 Antworten auf Mein Content!? Social Media vs. Blog

  1. DAMerrick sagt:

    Was das wahre Leben ist, darüber kann man streiten, da hat jeder andere Ansichten.
    Interessant finde ich in dem Abschnitt den Satz “im Gegensatz zu Social Media nicht zeitlich begrenzt.” – Sorry, aber auch das Leben da draussen ist zeitlich begrenzt, Noch begrenzter wenn man das Leben aufteilt in Leben und Existieren,
    Alles philophische und psychologische Fragen. ^^

  2. Stefan sagt:

    Hm, welch schönes Dejavu ich doch grade erlebe beim lesen diesen Beitrags. :)

    Denn diese Thematik, welche hier beschrieben wird, ist schon älter und eigentlich seit aufkommen der Social-Media-Zeug schon in der Diskussion. Allerdings war mir so, als ob ich schon darüber und dazu was geschrieben hatte und siehe da, nicht geierrt, dem ist tatsächlich so. ;)

    Bereits am 19.09.2011 hatte ich schon etwas zu der Thematik unter dem Beitrag namens Google Plus und Facebook, für Mich das gleiche persönliche passive Nutzerverhalten. sowie im Beitrag vom 09.03.2012 mit dem namen Social-Networks, endgültig weg mit dem Dreck! zu dieser Thematik geschrieben.

    Das sozusagen ERST JETZT dieses Thema wieder entsprechend Gehör findet in der Deutschen Bloglandschaft, das wundert mich kein Stück mehr, eher ist das berchnend das dieses Thema wieder rum geht. :|

    Und ja, diese 2 Beiträge mussten hier mal verlinkt werden, weil das einfach wie die Faust aufs virtuelle Auge passte und die Beiträge explizit meine Meinung zu dieser Thematik wiedergeben. :D

    • Jürgen sagt:

      Also die Diskussion ist glaube ich, schon paar Monate her nun hat sie der Webmasterfriday auch aufgegriffen.

      Schätze sie bleibt uns noch eine Weile erhalten, spätestens wenn Facebook schließt.:)

  3. Pingback: Ist mein Content noch mein Content? - Social Media gegen Blog! » Beitrag » YATTER

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