Apptipp: Temps

Lange Zeit nutze ich “Degrees” gerade wenn es um Wetter ging. Ja, als Läufer sollte man sich informieren bevor man nach 2 Kilometer im Regen steht. Klappte lange Zeit recht gut aber dann zeigte “Degrees” immer seltener die richtige Temperatur an, nicht zu verschweigen die unzähligen Abstürze. Mit anderen Worten: zuletzt nervte die App nur noch.

Also, musste eine gute Alternative her, in meinem Fall: “Temps”.

Nach Start erscheint “Temps” in der Menüleiste und zeigt übersichtlich an worauf es ankommt:

  • Aktuelles Wetter und Vorhersagen für 3 Tage bis zu 12 Orte
  • iCloud Sync
  • Gefühlte Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck
  • Windgeschwindigkeit & Richtung
  • Niederschlagsmenge & Regenwahrscheinlichkeit
  • Zeit des Sonnenauf- und untergangs

Temps


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14 KW 2016

 

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  • One more thing. (via Evernote)

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Apps als Versprechen

Zu jeder neuen App die auf iTunes erscheint scheint es auch einen kleinen unsichtbaren Beipackzettel zu geben. Auf diese stehen mehrere einfache Sätze, die Augen heller leuchten lassen:

  • Auf diese App hast DU gewartet
  • Diese App macht dein Leben garantiert einfacher und leichter
  • Du brauchts diese App
  • Vergiss die anderen, nutze diese App

Nur oft wird es nicht besser, im Gegenteil, komplexer. Denn App A hat eine Funktion die besser ist als App B ist, dafür kann sie weniger als App C, die wiederum zügiger läuft als App A. Was nun? Auf alle verzichten oder alle 3 nutzen in einem „App-Mix”?

Oder brav darauf warten das App D alle Vorteile von A, B, C vereint? Keine Ahnung.

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Elger Esser Combray

Sehnsuchtsbilder.

Klingt leicht abgeschmackt, muss es aber nicht sein. Durch Zufall sah ich letztens einen Bericht über Elger Esser und in dem Beitrag wurde auch der jetzt im “Schirmer/Mosel-Verlag” erschiene Band >> “Combray” erwähnt.

Für Elger Esser (geb. 1967), einen der seinerzeit jüngsten und letzten Becher-Schüler, ist Combray überall dort, wo Frankreich noch so aussehen mag wie zu Prousts Zeiten. Die photographische Ausbeute seiner Reisen durch die französische Provinz ist reich: In allen Regionen des Landes, das er in den letzten zehn Jahren von Norden nach Süden und von Osten nach Westen durchstreifte, fand er, was er nicht auf den Spuren, aber im Geiste Prousts suchte: verwunschene, oft auch verlassene Dörfer, Gehöfte an Flussläufen, Monets Garten in Giverny, alte Klöster und Kirchenruinen, eingebettet in scheinbar unberührte Natur, Orte und Landschaften, die wie aus der Zeit gefallen wirken.

Was mich genau bei Elger Esser Fotografien so anspricht, schwer zu beschreiben. Es sind nicht nur Landschaften oder Architekturfotos, vielmehr habe ich immer den Eindruck sie könnten glatt aus 1880 stammen. Fast verblasste Farben, sehr still gehaltene Motive, keine Menschen, herrlich entspannt. Sehnsuchtsbilder.

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Foto: © Elger Esser / courtesy Schirmer/Mosel

Daher kommt “Elger Esser Combray” auf meine Wunschliste. 🙂

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Buchtipp: Hieronymus Bosch. Das vollständige Werk

Dieses Jahr feiert die Kunstwelt den 500 Todestag von Hieronymus Bosch und mindestens 40 Jahre davon war er für mich ein leeres Blatt. Sein Name fiel sicher schon, aber konnte damit nicht viel anfangen. Änderte sich schlagartig nach Besuch der interaktiven Seite: “Hieronymus Bosch – the Garden of Earthly Delights”. (Auf deutsch “Der Garten der Lüste”.)

Den interessierten Besuchern wird das Triptychon (dreigeteiltes Gemälde oder Relieftafel mit Scharnieren verbunden) spannend erklärt, danach war ich auf Bosch richtig fixiert.

Dazu passt wunderbar das jetzt neu im Taschen Verlag erschienene Buch: Hieronymus Bosch. Das vollständige Werk.

Anlässlich seines 500. Todestages präsentiert diese großformatige TASCHEN-Monografie sämtliche Bosch-Werke in ganzseitigen Reproduktionen und zahlreichen Detailvergrößerungen, die die erstaunliche kompositorische Bandbreite des Künstlers und viele verborgene Details sichtbar werden lassen. Unter der fachkundigen Anleitung des Kunsthistorikers und Bosch-Fachmanns Stefan Fischer entdecken wir die zahlreichen faszinierenden Elemente, die jede Szene bevölkern, von Zwitterwesen zwischen Mensch und Tier über malerische Körperverunstaltungen bis hin zur ironischen Verbildlichung von Sprichwörtern und Redensarten. Besonderes Augenmerk gilt Boschs wohl berühmtestem Werk, dem hypnotisierenden, furchterregenden Triptychon Garten der Lüste.

Und es gibt einiges zu entdecken!! Teilweise stelle ich mir Bosch als früheren Dan Brown mit seinem Da-Vinci-Code vor, der seine Bilder verschlüsselt und nun die Betrachter fordert diesen Code zu entziffern. Ok, könnte auch ein früherer Dali sein. 😉 Wie auch immer: Bosch ist weit mehr als nur ein paar Bilder mit Monster und Menschen und “Hieronymus Bosch. Das vollständige Werk” die “Eintrittskarte” in seine fantastische Welt.

Ergo: ein gutes Buch für alljenige die Hieronymus Bosch “knacken” oder einfach nur seinen Werken “hingeben” möchten. Mit Kunsthistorikers und Bosch-Fachmanns Stefan Fischer an der Seite klappt es kinderleicht. Kunsttipp. 😉



“Hieronymus Bosch. Das vollständige Werk” Neuausgabe, € 29,99

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13 KW 2016

  • Links zu Einträgen die im Wochenrückblick erwähnt werden, speichert “Copied”. Guter Tipp von Björn, liefert übrigens immer lesenswerte Rückblicke ab. 😉 Besucht ihn mal!
  • Das Nuf zum Thema “was sie schon immer über Bahnfahrten wissen sollten: “Genießen in vollen Zügen”

    Ich bin Bahn-Fan. Von mir aus könnte man alle Autos abschaffen und nur noch mit Bus und Bahn durch die Gegend fahren. Stellt euch das vor: Diese Ruhe! Kein Parkplatzgesuche, keine Staus, keine Abgase, kein Gestank, entspanntes Fahrradfahren überall.

  • Yay. Das #SaarCamp rückt näher!! Diesmal mit dabei: “Startup at SaarCamp”.

    In diesem Jahr haben wir uns etwas ganz besonderes ausgedacht: Gemeinsam mit unseren Partnern und Sponsoren präsentieren wir dieses Jahr zum ersten Mal mit Startups@SaarCamp eine Plattform für neue Firmen, oder die die es noch werden wollen.
    Jetzt bewerben!

  • 🙁 Wieder ein Genie von uns gegangen. Diesmal traf es Architekturin Zaha Hadids. “Zaha Hadids Feuerwehrhaus – ein Monument der neunziger Jahre. Ein spektakuläres Erstlingswerk”.

    Es ist das erste realisierte Gebäude der 1950 in Bagdad geborenen Baukünstlerin, die in London ihr eigenes Architekturbüro unterhält und Bauten in aller Welt plant. Seit der Dekonstruktivismus-Ausstellung 1988 im New Yorker Museum of Modern Art gehört Zaha Hadid zum Olymp der Architektenavantgarde. Unter den Dekonstruktivisten beruft sie sich im besonderen auf die nie verwirklichte Architektur der russischen Konstruktivisten und will mit ihrem eigenen Werk an dieser bedeutenden Ausformung der Moderne anknüpfen, die bald 70 Jahre zurückliegt.

  • One more thing. Kunsttumblr “Bilderbuch” sollte in der nächste Zeit wieder neue Bilder bekommen. 😉

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AppTipp: Hands Off!

Ein Relikt aus der Zeit wo ich Win statt Apple nutzte: “Personal Firewall”. Programme die melden sobald andere Programme “nach Hause telefonieren” wollen, sprich, sie nehmen Kontakt mit anderen Sever auf die im Idealfall Server der Programmierer sind. So eine Verbindung kann mit einem Personal Firewall komplett unterbunden oder unter bestimmten Umständen zugelassen werden. Kann aber auch genau umgekehrt passieren, Programme werden aus dem Inet “angerufen” und “gebeten” das eine oder andere zu tun. Mag auch nicht jeder User.

Unter Mac gibt es 2 große Player, “Little Snitch” und “Hands Off!”. Ich nutzte lange Zeit den ersten, stieg dann aber auf den zweiten um. Grund? Schlichte Neugier.

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Hier meine ersten Eindrücke.

Nach der zügigen Installation der 30 Tage Trial Version geht es auch schon los: sobald ein Programm gestartet wird meldet sich “Hands Off!” und zeigt wohin es “telefonieren” möchte oder wer etwas von dem Programm will.

Nun kann ich dieses zulassen oder blockieren:

  • Für immer
  • einmalig
  • bis zum nächsten Reboot oder
  • bis zum beenden der App.

Selbstverständlich können einmal erstellte Regeln auch nachträglich verändert werden. Witzig: “Hands Off!” bietet an in “Little Snitch” erstellte Regeln zu importieren.

Ein weiteres interessantes Feature ist: “File security”. So kann zb. bestimmt werden das die Evernote App auf eine Netzwerkverbindung zugreifen kann dafür keine Daten erstellen oder lesen. Ok, macht bei Evernote nicht wirklich Sinn, hingegen bei einem Browser schon. Damit wird er daran gehindert Cookies zu lesen oder erstellen. Hat aber auch kleinen Nachteil, einige Seiten werden nicht richtig angezeigt wenn keine Cookies da sind.

Fazit:

“Hands Off!” braucht sich nicht hinter “Little Snitch” zu verstecken, im Gegenteil! Ich glaube, auch wenn Mac im Moment noch ein Nischenprodukt ist, werden Zeiten kommen wo man sich nicht früh genug gegen böse Hacker oder Viren absicher kann. Daher: AppTipp.



“Hands Off!”, Kategorie: Sicherheit, Aktueller Preis: €46.35

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