Wandel

Ich bin satt.

Satt von zig Communitys, des alles miteinander Teilens, der Suche nach dem neusten Hype, die nächste schicke App. Satt von “Google, Facebook ist heute böse, morgen aber dann wieder nicht”. Ich will nicht mehr auf der Suche nach irgendwas sein, ich will endlich ankommen. Ich meine, bei Apple hat es ja gut geklappt, was anderes kommt nicht mehr ins Haus.

Daher wird jetzt die Handbremse gezogen und aufgeräumt.

Orte an denen man sich heimisch fühlt, bleiben, andere verschwinden wieder. Menschen die man schätzen gelernt hat, bleiben, flüchtige Kontakte werden nicht mehr mehr krampfhaft vertieft. Klingt vielleicht doof, aber ich sehe das wie eine Pflanze. Es muss wachsen, sich entwickeln, wenn sich nix tut warum daran festhalten. :) Loslassen ist die Devise.

Im Moment erlebe ich eine Phase des Aufräumen & neu Ausrichten. Darum fällt es mir auch nicht schwer, Bücher über Social Media und SEO einfach zu verschenken. Zu Weihnachten gehen sie auf die Reise, zu dem der sie mag. Wie schon in einem Tweet erwähnt, die Zeit war schön,viel gelernt, aber nun wird ein Strich darunter gezogen. Wohin der neue Weg führt? Hinaus.

Wieder reale Menschen treffen, Kunst bewundern, Konzerte besuchen, oder anders gesagt: es geht zurück ins Leben. :)

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18 Antworten auf Wandel

  1. Gerd sagt:

    Diese Phase habe ich schon seit einer Weile. Vielleicht klappt’s ja mit einem Treffen in FFM an den Abenden der Buchmesse…

  2. Stefan sagt:

    Finde ich gut das du nun bereit bist für diesen Wandel, welcher aber nicht so einfach sein wird die ersten paar Momente lang. Danach ist es dann allerdings so, also ob es nie etwas anderes gab. Keine Social-Network und dergleichen, sondern nur noch zum überwiegenden Teil das reale Leben.

    So wie es sein sollte, mit fast Zero so viel Internet-Kram.

    • Jürgen sagt:

      Also Twitter und Facebook werden bleiben. Sind perfekt um sich zu weiter zu vernetzten und Kontakt aufrecht zu erhalten. Blog bleibt auch, aber alles andere wird langsam auf O runter gefahren.

  3. stef sagt:

    Ich lese gerade ein Buch über das Genugsein. Das passt doch ganz gut.
    Wer angekommen ist, sollte nicht gleich sofort wieder weiter suchen.

  4. Nasendackel sagt:

    Bei mir wird es immer mehr der Blog und dann Twitter. Twitter auch eher passiv als nebengeräusch. Facebook hab ich nur noch als “Mail-Ersatz”. Posten tue ich da aber nichts mehr.

    • Jürgen sagt:

      Familie und Freunde sind nun mal auf Facebook, und ich mag sie nicht “verlieren” oder zb. zu Google+ rüberlocken. Aber sehe es auch nicht ein Fotos oder privates dort einzustellen.

  5. Indigo0815 sagt:

    …mache ich seit ca. 2 Jahren und fahre sehr gut damit.
    Auch wenn´s nur virtuelle Bekanntschaften waren, die ich vorher gepflegt hatte, sind eine Handvoll “hängen” geblieben. Wie der glückliche Buddha zum Beispiel. :nerd:
    Ich fahre besser damit, mich um das reale zu kümmern.
    Ganz ohne virtuelle Freunde geht´s aber auch nicht, die Mischung macht´s. Jede Menge reale Bekannte/Freunde und nur eine Hand voll virtuelle. Das ist meine “Formel”. :coffee:

    • Jürgen sagt:

      Danke :)

      Ich versuche den Schritt indem ich “digitalen” Freund zu “realen” Freunde umwanden will. Hatte schon ein paar Treffen, u.a. mit der Apfelnase, und das will ich nächstes Jahr weiter ausbauen.

  6. Heiko sagt:

    Viel Erfolg bei Deiner Reise.

    Ich denke so einige – wie auch ich – sind diesen Weg schon gegangen und haben das hippe virtuelle Leben zu einem schönen Mix an neuen Realitäten zusammengestellt. Ich traf nette Twitterer und Blogger die online wie auch im echten Leben die gleiche Person sind, keine Social Network Fassaden, welche ich nun immer wieder gerne bei passender Gelegenheit treffe. Und da spielen Entfernungen auch plötzlich keine Rolle mehr.

  7. Armin sagt:

    Geht mir auch so.

    Google+ hat mich nicht mal annäherungsweise interessiert.

    Blog. Twitter. Facebook lässt mich immer mehr zweifeln. Ist aber hin & wieder ganz praktisch.

    Loslassen. Spazierengehen. ;-)

    • Jürgen sagt:

      Ich vergöttere Twitter. Aus dem ganz einfachen Grund, es ist schnell und direkt. Wenn zb. ein neuer Trailer zu “Dexter” kommt, erfahre ich es von den Machern direkt, über Twitter. So spare ich mir die Mühe die üblichen Fanforen abzuklappern. Wichtig ist nur, du musst den richtigen Menschen folgen, gibt nun mal wie so oft, auch viele Schaumschläger da draußen..

  8. Armin sagt:

    Twitter als Linkschleuder. Seh ich auch so. Facebook ist hin & wieder praktisch & mein Blog ist mein Zuhause.

  9. Uwe Werner sagt:

    Richtig so! Auch mir wird es langsam und oftmals zuviel und ich konzentriere mich nur noch auf die Orte die ich brauche oder wo ich gern bin. das ist beruflich etwas schwerer, aber man darf ja privates ruhig auch davon trennen.

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