Barcamps, Probleme, Stangenware

Heute vor 1 Woche fand das 2te Saarländische Barcamp statt. Ich bin stolz darauf. Aber bevor das hier noch in eine Lobesrede ausartet, sehen wir auf die „dunkle“ Seite der Barcamps.

Tosten, Sauerstoff und der Webarchitekt berichten fast Zeitgleich von Barcamps die nicht stattfinden da nicht genug Interessenten, die Luft ist quasi raus. Torsten bemängelt die schlechte Abstimmung der Barcamporganisatoren untereinander und die dezentrale Lage. Der Webarchitekt vertritt die Meinung, ohne Leithammel (bsp. Sascha Lobo) läuft nix mehr.

Ach wirklich? *g*

Auch wenn auf dem aktuellen G8 Treffen, das Internet zivilisiert werden soll, ist es in meinen Augen immer noch ein „bunter wilder Garten„. Alles ist möglich, alles ist denkbar. Vorausgesetzt man traut sich neue Wege zu gehen. Wenn wirklich kaum noch einer auf ein Barcamp will da:

  • zu weit
  • kein Leithammel da man vielleicht noch anhimmel kann ^^
  • keine neue Visionen, Impulse

ist das doch unserer Gelegenheit! Die Gelegenheit was neues zu starten. Vermisst ihr nicht dieses warme Gefühl im Herz, neue Projekte aus der Taufe zu holen? Zu sehen wie eine kleine Idee, langsam Gestalt annimmt und ins Rollen kommt? Keine Visionen mehr, keine Träume?

Oder ist schon so weit das wir uns hinter schnicken Macbooks verstecken, heimlich vom Sankt Oberholz träumen, und Kaffee nur noch trinken, weil er „cool“ ist? Uns berauschen an der steigenden Anzahl unserer Follower, unsere Freunde auf Facebook, unsere Referenzen auf Xing? Fühlt ihr euch nicht mehr als Teil einer Subkultur oder schon angekommen im Spießertum? :nerd: