Digitales Fasten 2015

Sorry mir fällt kein besserer knackiger, passender Titel ein, deshalb bleibt es bei:„Digitales Fasten 2015“. Wobei so langweilig ist es dann doch nicht, im Gegenteil, teilweise gehen einem so richtig die Augen auf …

Die ersten Tage sind rum, Zeit einiges festzuhalten:

  • Anfangs diese Bedenken: „wie erreiche ich Menschen die ich fast nur über Twitter anspreche“ Well, ganz einfach! Klassisch über Mail, oder Messenger, die gibt es ja wie Sand am Meer … Wichtig, vorher abklären wer welchen Messenger gerne nutzt. „Aha – Moment“: stelle fest das es eigentlich nur eine Handvoll ist (Menschen). Habe ich zu wenig Freunde? Oder ist das der engste Kreis? We will see.

  • Weiterer „Aha – Moment“: der Morgen ist viel entspannter! Erster Blick nach aufstehen ging 99 % auf Twitter, Schlagzeilen suchen und gegebenenfalls Artikel zu der Schlagzeile lesen. Jetzt geht erste Blick auf den Wecker, Tasse Kaffee, und in den Spiegel im Bad. Natürlich fällt nächtliches Tweets nachlesen flach, Amis haben nun mal die besten Storys und sind bekanntlich wach wenn wir schlafen.

  • Nächster „Aha – Moment“: „du kannst dabei sein aber nicht unbedingt mittendrin.“ Welche „heiße“ Story geht gerade auf Twitter um? Dazu reicht ein Blick auf Rivva. Dazu brauche ich keinen Account ….

  • Butter bei die Fische, etwas das ich gar nicht vermisse, und ich lehne mich weit aus dem Fenster wenn ich behaupte: dieses typisch deutsche aufgeregt sein. Gerade jetzt wo zb. der Bundestag entscheiden muss wie er zu Griechenland steht. Kann mir teilweise schon die marktschreierische Tweets vorstellen, oder Diskussionen auf Facebook. Bekommen sie aber nicht, hehehe.

  • Hehe, auch nie gedacht: erstelle „After Fastenzeit Liste“. Was darauf steht? z.b Accounts die ich (noch) verfolge, und mich jetzt ernsthaft frage: „wieso tust du das?“, „tu dir das nicht mehr an.“

  • Da sieht man auch schon wohin die Reise gehen könnte: zurück zu Twitter und FB, nur bewusster …

  • ps. aktueller Stand: vermisse nichts, bereue nichts. 🙂