Drop your pants.

Ich liebe diese Internet.

Klar, gibt nat├╝rlich auch einige Seiten die mich staunen lassen z.B. die #Klarnamenpflicht. Seit dem Millenium, als ich meine ersten N├Ąchte im Internet verbrachte, traf ich kaum User die ihren echten Namen ben├╝tzen. Hat nix damit zu tun, das sie verbotenes im Schilde f├╝hrten, es war damals einfach so. Man suchte sich einfach einen Nick der zu einem passte und zog damit durch’s Web.

Jetzt verlangen eine Communitys das man seinen echten Namen und Daten abgibt, und was passiert? Stillstand und Resignation. Da frage ich mich, wo bleibt die Kreativit├Ąt? :idee:

Sch├Ân, sie wollen echte Daten da die wahrscheinlich viel mehr bringen, aber wer sagt das man sich auch daran halten muss. Adresse gef├Ąllig? GoogleMaps, Berlin aussuchen, nette Stra├če finden, Lieblingszahl als Hausnr. Handynr.? Frank geht ran. Klar, wenn ich bei Amazon einkaufen gehe, da sollte man schon seine echte Daten hinterlegen. Schlie├člich soll die Ware auch nicht in Berlin ankommen …

Wieso sind wir so “geschult” das wir automatisch alles brav s├Ąuberlich eintragen wie es von uns verlangt wird? Wieso kann man das nicht einfach galant umschiffen? Ich mein, wir schaden oder verletzen doch niemanden damit, oder?

Ich w├Ąge ab, wer mich in als “HappyBuddha1975” oder als J├╝rgen erleben darf. Und gebe diese Entscheidung nie aus der Hand. Wenn ihr in eine Community wollte, aber mit den “Spielregeln” nicht zufrieden seid, w├Ągt doch einfach ab. Ist es wert dabei zu sein oder nicht? Ist es wert, bildlich gesprochen, die Hosen runter zu lassen oder nicht?

Vielleicht liegt es auch an mir, das ich das ganze viel lockerer sehe. Wenn man lange Zeit das Internet als einen bl├╝henden wilden Garten erlebte, wundert man sich schon erste Gartenz├Ąune anzutreffen.