Fragen

Fragen hilft, vorausgesetzt es sind die richtigen Fragen stellt. Nur woher kennt man die richtigen Fragen? 😉

Stellen wir uns vor, es gibt da ein Problem das wir nicht im Griff bekommen. Also stellen wir uns die Frage: „warum“ und in der Regel haben wir auch schnell eine Antwort darauf. Statt nun zufrieden im Sofa zurück zu lehnen, fragen wir erneut: „warum?“. Dieses „warum“ fragen wir so lange bis wir zu dem Grund des Problemes gestoßen sind …

Bsp?

Problem: „Jeden Samstag gibt es um 16h bei uns Kaffee und Kuchen. Ich kann Schwarzwälder Kirsch nicht mehr sehen.“

Warum?

„Jeden Samstag, gibt es Schwarzwälder Kirsch.“

Warum?

„Weil er der Lieblingskuchen unsere Oma ist und wir Samstag zu ihr gehen. Zu Kuchen und Kaffee.“

Warum?

„Weil sie darauf besteht. Sie will die Familie um sich haben. Bei Kaffee und Kuchen. Jeden Samstag“

Warum? (jetzt wird es langsam interessant)

„Weil das eine Art Familienritual ist an die man sich halten sollte.“

Wir ahnen es, Frage: „Warum?“

„Weil sie das ungekrönte Familiehaupt ist …“

So sind wir von Schwarzwälder Kirsch, zu tieferen Problem gekommen, die Oma.

Lösung? Denkbar wäre:

  • Familientradition bleibt, nur überraschen wir Oma mit einem weiteren Kuchen. Vielleicht hat sie weitere Sorten die sie mag. Oder backen selber einen und überraschen sie damit.
  • wir xxxx auf Tradition und gehen nie mehr hin. Jedenfalls Samstags.
  • wir gehen seltener hin (nur noch 2x Monat) und nutzen die freie Zeit für andere Aktivitäten.

Oma, müssen wir aber erklären warum. 😉 Um ein Gespräch kan man sich da nicht drücken …