HappyBuddha

Metamorphose Teil 3

Aber Du? Was willst du?

Schwierig, oder leicht. Liegt einfach daran wie man sich dem ganzen nähert. Hier mein Gedankengang:

  • Internet ist eine gute Idee. “Mitmachweb” mittlerweile für mich immer unattraktiver.
  • Meine Definition von Mitmachweb: Dienste mit denen ich banale Gedanken, Essen, Trinken oder wirklich privates mit anderen Menschen Teilen kann. Es geht nicht um gute Artikel, interessante Podcasts oder nützliche Apps. Betonung liegt auf “nutzlos” “Zeitverschwendung”.
  • Von 100 auf 0 geht nicht. Geht einfach nicht. DU kannst nicht Jahrelang Schokolade essen, dann feststellen “Hey, wiege 100 Kilo” aber “Ab Morgen fasse ich keine Schokolade mehr an.” Wird nie funktionieren. Jedenfalls nicht so radikal. Dein Körper wird nach Schokolade betteln, dich versuchen in die Knie zu zwingen. Aber, versuche ihn zu überlisten und du hast eine Chance. Oder erkläre ihm warum in Zukunft keine Schokolade mehr da sein wird, vielleicht versteht er es … und gibt Ruhe.

Meine Strategie zum persönlichen digitalen Leben

  • definiere welche Themenfelder privat sind, privat im Sinne: geht nur dich an, möchtest du auf keinen Fall im Internet lesen
  • Ja, Betreiber sehen es nicht gerne, aber leg dir doch einen neuen Namen zu. Ein Synonym passend zu dir, zeige kein echtes Foto von Dir, sei kreativ. Ok, nicht unbedingt Nickname “James Bond 1987”
  • Seh dir Apps wie Facebook, Twitter, Instagram und wie sie alle heißen an und überlegen ob du sie wirklich brauchst. (ok, nicht wirklich neu) Du kannst nicht darauf verzichten, oder vorerst nicht loslassen, stelle sie einfach auf “Privat” um. Seh dir deine Freundesliste an. Müssen es alle sein? (ok, auch nicht wirklich neu, aber wir knüpfen so an altbekanntes an) Postet jemand nur Sachen wo du denkst: “Wer will das schon wissen …?” Geht deinen Weg, ohne ihn.
  • Führe ein Strichliste: “Wie oft log ich mich bei XYZ in einer Woche ein.” DU merkst das ist kaum der Fall, lösche den Account.
  • Führe ein Strichliste: “Wie oft unterhalte ich mich mit anderen Freunden bei XYZ in einer Woche ein.” DU merkst das ist kaum der Fall, lösche den Account. Heutzutage nutzt fast jeder einen Messenger. (Plan B, zur Not auch WhatsApp)

Ja, es ist schwer aber “Loslassen” kann befreiend sein. Ja, dieser “Social Media koxxx mich an” Gedanke ist auch nicht wirklich neu, aber er kommt immer wieder. Daher muss etwas dran sein. Natürlich werden einige sagen:

“Joa! Ganz großes Kino. Wir haben es schon viel länger erkannt!”

Herzlichen Glückwunsch, dann seid ihr eine Stufe weiter, dorthin möchten wir auch kommen. Nur nutzt es selten etwas wenn man von allen Seiten Ratschläge bekommt wie das laufen soll, auch Ratschläge sind Schläge. 😉

Wir müssen es selber erleben, um zu begreifen. Und wir werden es …

2 Comments

  1. Tach Jürgen,

    nach Teil 3 muss ich jetzt doch mal meinen Senf dazugeben.

    Jetzt mal im Ernst, hast du echt keine anderen Sorgen, dass du dir über so eine Kinderkacke Gedanken machst?

    Ob und was du im Internet teilst, interessiert in dem weiten Netz doch keinen. Mach es, oder lass es! Mit oder ohne Fakeaccount. Wen es interessiert, der wird es gut finden. Wen nicht, der bekommt es eh nicht mit.
    Die Erde bzw. der Mensch hat “echte Probleme”, an denen auch Du schuld bist. Darüber solltest du Dir Gedanken machen.

    Lass das Internet einfach Internet sein … man kann es auch übertreiben mit der rumphilosophiererei und planerei.

    Ps: Habe es recht spontan runter geschrieben. 🙂

    • Jürgen

      27. October 2017 at 16:21

      Das hat geseßen.

      1. “Ps: Habe es recht spontan runter geschrieben. ” Kommt auch so rüber.
      2. DU musst es nicht lesen, ignorieren hilft oft weiter. und
      3. Wünsche dir einen schönen Tag 🙂

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