Osfoora

Letzte Woche erschien ein neuer Twitterclient, den man bereits als App vom iPhone kennt: Osfoora.

Ich verbannte meine restlichen Twitterapps von der Festplatte, glaubt mir waren einige, und seit einer Woche zeigt er mir nun die neuesten Tweets an. Die erste Version verschluckt nach einem Tag meine privaten Listen, und erst nach einer Neuinstallation wurden sie sichtbar. In der Zwischenzeit gab es aber bereits das erste Update, das diese Kinderkrankheit bei mir beseitigte.

Zeit für ein paar Screenshots und dann geht’s ans eingemachte: was ist Positiv oder eher Negativ. 

Positiv

  • unterstützt Instapaper. Für mich ein MUSS
  • unterstützt Cloudapp, sehr schön um Links abzukürzen und nebenbei Zugriffszahlen zu haben
  • unterstützt TweetMarker, schließlich will man nicht jeden Tweet doppelt lesen
  • wirkt sehr aufgeräumt
  • reagiert sehr schnell und läuft flüssig
  • jede menge Tastenkombinationen um einen neuen Tweet, RT, und co zu erstellen, finde ich persönlich sehr gut, da kein Mausschubser
  • natürlich Bilder als kleine Vorschau
  • unterstützte mehrere Accounts

Negativ

  • finde es persönlich nicht schlimm, sollte aber erwähnt werden: eine DM zu versenden ist nicht gleich möglich. Du musst erst auf das Profil des Users gehen und dann auswählen ob du ihm eine öffentliche od. private Nachricht schicken willst. Dadurch geht die Welt nicht unter, aber manche mögen es halt schneller.

Mein Fazit

Für 3,99 € bekommt man einen Client, der sich der Konkurrenz nicht verstecken muss. Wenn das „DM-Problem“ in späteren Versionen behoben wird, wird er sicher noch mehr User erfreuen. Ich sende öfters DM ’s aber wie in der Auflistung erwähnt, ob es nun dabei  3 Klicks sind oder 4, sehe ich darin kein Manko.

Nachtrag 7. Juni 2012

Heute erschien Version 1.2 mit neuem Icon, und Streaming der TL, DM’s & Erwähnungen. Leider fehlt immer Mute für bestimmte Hastags & Clients. Hoffnung macht aber die Bemerkung „Some extras and fixes for future operating systems …“ Warten wir es ab.