90er Techno Classics Oldschool Mix

Auch schon 20 Jahre her …

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Minimal : Sicherheit

Gleich vorweg: es gibt keine 100 % Sicherheit. Dazu tragen oft 2 Faktoren bei:

A. Der technische Fakor.

Bestes Beispiel (selbst erlebt) DIE Panne bei blog.de. Blog.de (alter ehem. deutscher Bloganbieter) bot eine Funktion “Eintrag nur für Freunde veröffentlichen” an. Sprich, sobald ein Eintrag fertig war, konnte ich bestimmen welche Person genau ihn lesen darf. In der Regel Leuten denen ich bei Blog.de folgte, und sie mir. Alle anderen sahen nichts.

Dann (genauer Grund für mich immer noch unklar) gab es einen Abend an dem alle privaten Einträge schlagartig öffentlich wurden. Trotz Funktion “Eintrag nur für Freunde veröffentlichen”. Jaa, da ging “der Punk” ab.

  • einerseits infomierten Nutzer sich gegenseitig (gerade die User die geraden nicht online waren, aber via Smartphone erreichbar) “Bei dir ist alles zu lesen, schnell, Einträge löschen oder auf Entwurf stellen”.
  • andererseits (und da kommt der menschliche Faktor ins Spiel) bot sich DIE Gelegenheit um User die ein Dorn im Auge war gegen die Wand zu fahren. DER perfekte Augenblick um ihren Blog zu durchsuchen, Screenshots mit privaten Einträgen, Fotos, zu erstellen und später um die Ohren zu hauen.

Fazit: vertraue nie blind der Technik.

B. Der menschliche Faktor.

Am Beispiel Blog.de konnte man es gut beobachten: User die einem schon immer unsympathisch waren, konnten so öffentlich “ausspioniert” werden. Ja, was kann auf einem Blog schon viel stehen … Wenn man sich da nicht täuscht. Gerade Funktion “liest nur xyz” kann Mensch schon verleiten privates zu posten. Immer mit dem Gedanken: liest ja nur meine besten Freunde, was soll da groß schief gehen. Ging es aber. 😉 Nicht jeder ist einem gut gesonnen in diesem Internet, und damit müssen wir halt leben

Fazit: erst überlegen dann schreiben.

Davon ausgehend das: keine 100 % Sicherheit gibt, Fehler immer wieder passieren, wie nun “Minimal und Sicherheit” in Einklang bringen? Habe mir da paar Punkte heraus gearbeitet, damit lässt sich schon einiges vermeiden.

  1. Persönliche Richtlinien erarbeiten wie eigener Internetaufritt passieren soll. Klar, im Impressum steht Anschrift, aber muss ich 100x Fotos meines Hauses, Familie, Eltern, Oma, öffentlich ins Netz stellen? Für sich selbst bestimmen, welche Themengebiete niemanden interessieren sollten. Eigene Grenzen ziehen.
  2. Kein Alkohol, Drogen, Sex Status, posaunen. Auch wenn es gerade sooo geil läuft. 😉
  3. Kein lästern, üble Nachrede.
  4. Die sportliche Fraktion: überlegen ob du jede sportliche Aktivität auf zich Plattformen stolz präsentiert werden müss.
  5. Wichtige Unterlagen nie in der Cloud ablegen. Auch wenn gerade so toll wäre auf unterschiedliche Geräte bearbeiten zu können.
  6. Wenn Cloud genutzt wird: wer ist Betreiber? Wo stehen Server? Können Daten zusätzlich verschlüsselt werden?
  7. Wenn du dir Passwörter nicht merken kannst, nutze Papier und Stift zum notieren. Wenn App, dann aber kein Sync, kein Cloud.
  8. Versuche Überblick zu behalten, wo du überall einen Account hast
  9. Trenne dich von Communitys in denen du dich nicht wohlfühlst.
  10. Gebe nie von Dir zu viel Preis
  11. Habe nie das Gefühl alles 100 % im Griff zu haben.
  12. Ja, auch wenn Facebook es gar nicht gerne sieht: Nickname geht klar. 😉

Natürlich, wenn jemand sagt: “mir egal, habe nichts zu verbergen, im Gegenteil, alle können mein Leben mitleben”, damit kann ich gut leben. Ist ihre Entscheidung, und da werde ich mich garantiert nicht einmischen.


Und jetzt ihr da draußen, immer her damit:

  • Ergänzungen?
  • Kritik?
  • Zustimmung?
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Mehr? Gerne.

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6 KW 2017

  • Seit Jahren wieder Milch in Plastikflaschen vom Bauer (paar Bundesländer weiter) gekauft, und hej, schmeckt. Am liebsten wäre Milch von Bauer um die Ecke in Glas, aber alles kann man auch nicht haben. Halten dennoch Augen offen.
  • Bleiben wir beim Thema “Fair”. Fair Wear: “Faire Kleidung ist nahezu unmöglich”. Richtig gelesen “nahezu”. Nicht “unmöglich”. Salopp gesagt: “man muss nur wollen.”

  • Antrag auf Fördermitgliedschaft ausgefüllt. <3 Moritzorgel.

  • Schon länge begeistert von NextCloud. Jetzt noch ein wenig sicherer gemacht dank Boxcryptor. Im Prinzip für mich ein spielerisches herantasten an Thema “Wasserdichte Cloud”, wobei mir bewußt ist: “gibt keine 100 & Sicherheit”. Zum Thema Datenschutz kommt später noch längeren Eintrag, gerade in Verbindung mit “Minimal. Spannend aber nicht unmöglich. 😉

  • Mint ist Tod. Fever ebenso. Lang lebe Shortwave

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  • Nun ja. 😉 Valentine’s Card for Single People

    Mr.Bingo launched a fun new service for single people: Receive a bespoke piece of hand drawn art, in form of a Valentine’s Card, signed and created (with love) by Mr Bingo. Only drawback, it’s £40. But, thumbs up for the awesome idea.

  • Ebenso spannender Podcast: Multiple Persönlichkeit – “Ich bin viele!”

    Die Diagnose ist ebenso faszinierend wie unheimlich: Eine multiple Persönlichkeit wird aus der Not geboren, und die unterschiedlichen Ichs haben häufig keine Ahnung von der Existenz der jeweils anderen.

  • Muss man gehört haben. 😉 Podcast: “Raphael M. Bonelli, Neurowissenschaftler und Psychiater”

    “Trump, Erdogan oder Putin – viele Politiker haben narzisstische Zuege”, sagt der Psychiater Raphael M. Bonelli. Besonders in Berufen, die eine Bühne, Öffentlichkeit, Anerkennung und Ruhm bieten, finden sich Menschen mit einer narzisstischen Persönlichkeit.


One more thing:


Weitere Wochenrückblicke?? Gerne >> Björn , SaschaThomas , Langeweile dich nichtdie ennomaneJana , WinniFrau Nessy,  Kaffee & Beats, Musikalischer Ausblick, Luca, Nero, Melanie.

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Zentangle, Lanaphilia und die Moritzorgel

#zentangle made by @lanaphilia 🎉

A photo posted by Jürgen (@herr.bo) on

Der eine oder andere hat sicher dieses Bild auf Instagram gesehen. Was der eine oder andere aber nicht weiß, dazu gibt eine interessante Geschichte. Hier ist sie. 😉

Vor längerer Zeit lernte ich @lanaphilia kennen (glaube via Twitter). Schnell entdeckt das sie auch einen Account bei Instagram hat und sich für Zentangle begeistert. Ok, Zentangle war für mich ein böhmisches Dorf, aber Begeisterung wuchs sehr schnell, auch wenn ich keine malen kann.

Im Gespräch bot sie an, kann mir gerne ein Bild aussuchen, sie verschenkt es. Einfach so. Fand ich wirklich überraschend, zumal ich die Motive sehr schätze die sie malt, aber so für lau, ein Bild …. Nee. Geht dann doch nicht.

Also machten wir einen Deal: sie malt ein Bild das zu mir passt, und quasi als Gegenleistung Spende ich Geld an eine Einrichtung meiner Wahl. Dabei (kann ich jetzt verraten) hatte ich schon etwas ganz besonderes im Hinterkopf. 😉

Durch @lordcoke (auch via Twitter kennen gelernt) stieß ich auf die @Moritzorgel. Um die Orgel herum gibt es einen Förderverein, der sich um sie kümmert. Und dieser Förderverein sucht immer wieder neue Fördermitglieder. Also: beschloss ich einen Antrag auf Fördermitgliedschaft zu stellen. Natürlich könnt ihr das auch! 😉


Das Ende der Geschichte?

Jetzt wird der passede Rahem gesucht, das Bild kommt ins Büro und wenn ich mal Halle besuche geht es zur Moritzorgel.

One more thing:

Fördermitgliedschaften sind ein gutes Mittel um Projekte zu unterstützen die einem am Herzen liegen.

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Minimal News

Nach Minimal:Allgemein und Minimal:Messenger geht es im nächsten Teil um “News” bzw. Nachrichtenquellen. Selbstverständlich auch “Minimal”. 😉

Vor 2-3 Jahren war ich auf einem Medienworkshop zum Thema: Bild dir deine Meinung! Dabei ging es im Kern um:

Wie man Medienbeeinflussung durchschaut und sich wirklich informiert.

Wir sahen u.a dabei. 2 Nachrichtensendungen an: 1x öffentlich rechtliches Fernsehen, 1x privater Sender. Stück für Stück zerflückten wir die Sendungen, die am gleichen Tag liefen. Geht nicht darum welche Sendung die coolste war oder nicht, eher, welche Sendung kommt seriöser, glaubwürdiger rüber. In Ton & Bild. Und da gab es riesige Unterschiede.

Zurück zu Minimal.

Hier mein “Medienmenü”

  1. Wenn ich die Wahl habe, sehe ich lieber Tagesschau. Schätze einfach die unaufgeregte Art wie Nachrichten präsentiert werden, vor allem Wortwahl finde ich sehr wichtig.
  2. Zusätzlich greife ich gerne zu einer klassichen Zeitung. Liegt einfach in meiner Erziehung, und wird sich auch nicht mehr ändern. Einverstanden, Zeitung kann auch Digital sein, aber Zeitung muss sein. Nicht unbedingt Tagesszeitung, Wochenzeitung geht auch. In der Regel sind Nachrichten der Tageszeitung schnell veraltet, aber eine Wochenzeitung hat immer noch Artikel die auch nach Tagen gelesen werden können.

  3. Klar, den einen oder anderen Link verfolge ich auch bei Twitter oder Facebook. Aber selten und wenn dann überfliege ich oft nur den Text. Hingegen mehr Zeit wird für gedruckte Magazine “reserviert”. Wieso Magazine? Liegt einfach in der Themenwahl. In der Regel kann man sie auch nach Jahren wieder in die Hand nehmen, und das abgedeckte Themenfeld bietet keine Wochenzeitung.

  4. Letzter (großer Teil) meines Medienmenüs ist Podcast. Dank einiger Abos decke ich meine Neugier nach unterschiedliche Themen gut ab, und via iPod können sie auch entspannt im Auto gehört werden.


Mit dieser Kombination fahre ich schon seit längerer Zeit ganz gut, und belasse sie daher auch so. 😉


Demnächst Minimal:Sicherheit

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5 KW 2017

Ja, eine produktive Woche.

  • Wir sind https. Dank letsencrypt. Gerade in Kombi mit all-inkl schnell installiert. Teebeuteltier erklärt wie WordPress von http auf https umgestelllt wird.
  • Wir nutzen Keybase. Bitte nicht fragen wie man es am besten installiert. Läuft nach viel “try and error” super. Das zählt. (paar Enladungen sind noch da)
  • Wir finden Yellow interessant.
  • Wir räumten auf. Clean Me.
  • Wir freuen uns auf den Superbowl.
  • Wir sehen uns Alternativen zu Twitter an, zb. pnut. Dabei festgestellt ohne passende App macht jeder Dienst nur 1/2 so viel Spass.
  • Podcast: Klasssiker der Schullektüre : Friedrich Dürrenmatt: “Der Besuch der alten Dame”

    Eine Milliardärin verspricht Wohlstand für alle – und fordert dafür einen Mord. Wie werden sich die Bewohner des verarmten Städtchens entscheiden? Dürrenmatts Parabel über Geld und Moral ist bis heute aktuell.

  • Podcast: Rechtsterrorismus in der Bundesrepublik – Verdrängte Vergangenheit?

    Hepp-Kexel-Gruppe, Aktion Widerstand, Ekkehard Weil, “Bombenhirn” Naumann, – kaum jemand kennt diese Namen. Auch den verantwortlichen Politikern ging es wohl so, als 2011 der NSU aufflog. Dabei gab es in der Bundesrepublik seit den 1960er-Jahren Terrorakte von Rechtsextremisten.

  • Podcast: Denkfabriken – Starke Macht im Hintergrund?

    Sie haben großen Einfluss und sie wirken im Hintergrund. Sie entwickeln Gesetzesvorhaben, erstellen Expertisen und gestalten so die Zukunft ganzer Gesellschaften mit: Die Think Tanks.

  • Podcas: Borderline – Emotional instabile Persönlichkeitsstörung.

    Borderliner leiden an einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung. Ihre Stimmung schwankt von einem Extrem ins andere. Großen Stress bekämpfen sie oft mit Selbstverletzung.


  • One more thing.

    Liebe statt Kriege

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Weitere Wochenrückblicke?? Gerne >> Björn , SaschaThomas , Langeweile dich nichtdie ennomaneJana , WinniFrau Nessy,  Kaffee & Beats, Musikalischer Ausblick, Luca, Nero, Marcel, Melanie.

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