Buchtipp: The Rise of David Bowie

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Eine einzigartige Hommage an David Bowie, 2015 noch unter seiner Mitwirkung von Mick Rock zusammengestellt, Bowies Fotograf in den Ziggy-Stardust-Jahren.

Mehr durch Zufall stieß 1972 der junge Fotograf Mick Rock auf David Bowie. Merkte schnell er liegt mit David Bowie auf der selben Wellenlänge, wird infolgedessen Teil der Entourage und begleitete ihn während der “Ziggy Stardust” Tournee.

Dabei entstanden bemerkenswerte Bilder, die Bowie in teilweisen sehr privaten Augenblicke festhalten, natürlich darf dabei das legendäre Posen nicht fehlen. 😉 Sehr schön zu sehen auf Fotos entstanden 1973 in den Räumen der Queen Elizabeth 2. (der Luxusliner!!)

Auch interessant den Eindruck von Mick Rock (der Name klingt wie der eines Superheldens, ist aber echt) über Zusammenspiel von “Hell” und “Dunkel”. “Hell” für David Bowie, “Dunkel” steht für Brian Eco und Iggy Pop. Mehr über Bowie und Ziggy Stardust erzählt er im anschließenden Interview zum Ende des Buches. Natürlich gibt es auch ein Photo Index mit Informationen dazu wo welches Bild entstand.

Fazit

Mick Rock hat einen liebenswerten Fotoband zusammen gestellt über einen wunderbaren und faszinierenden Musiker, den es seinesgleichen so schnell nicht mehr geben wird. Nebenbei präsentiert er einen kleinen Einblick in die Zeit des Glamrock und die Wandlungsfähigkeit von David Boiwe. David Bowie Fans werden ihre wahren Freude daran haben. Muss gestehen, ich versank förmlich in dem Buch. 😉


“Mick Rock. The Rise of David Bowie, 1972–1973” ist erschienen im Taschen Verlag, Preis € 59,99.

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WYDR

WYDRIm letzten Wochenrückblick habe ich kurz “WYDR” erwähnt. Zeit, etwas mehr darüber zu schreiben.

Also: “WYDR” ist eine App die den Kunstbetrieb revolutionieren könnte, gerade Bereich “Bilder”. Das Prinzip dahinter ist schnell erklärt:

  • Account erröffnen
  • danach bekommt der Kunde zahleiche Bilder präsentiert und muss sich entscheiden
  • schiebt er Bild nach Links >> Uninteressant
  • schiebt er Bild nach Rechts >> Interessant
  • alle “Interessante” Bilder landen danach im Bereich “My Galerie”. Dort können sie später in ruhe betrachtet und eventuell gekauft werden

Im Prinzip eine interessante App, persönlich stört mich nur: einfach Bilder vor die Nase gelegt bekommen und dann mit “Ja” oder “Nein” entscheiden ist nicht meine Welt. Ich muss Künstler entdecken, in ihre Bilderwelt versinken können, event. die eine oder andere Mail austauschen können usw. Wer die nicht die Zeit hat, oder nehmen kann, wird sicher mit “WYDR” glücklich. 🙂


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21 KW 2016

Here we go.

Schwerpunkt Ernährung.

Wir machen gerade Erfahrung: direkt gekaufte Lebensmittel von Erzeuger sind 100x besser als aus Supermarkt. Ja, eine Frage des Preises, denn sich nicht jeder Haushalt leisten kann. Wobei wir zb. lieber 1x 8€ für leckerer Erbeeren ausgeben als 4x wässrige aus Holland. Nichts gegen Holland.

  • “Sechs bittere Wahrheiten über süße Getränke: Wie Cola & Co. die Gesundheit schädigen”

    „Cola, Fanta und Co. sind keine ‚soften‘ Drinks, sondern flüssige Krankmacher“, sagte Oliver Huizinga, Experte für Lebensmittelmarketing bei foodwatch. „Klar, Cola ist nicht gesund – das wird den meisten von uns schon als Kind beigebracht. Aber über das wahre Ausmaß der Gesundheitsgefahren von Zuckergetränken wird zu wenig gesprochen.“

  • “Ich koche Kraut und Rüben”

    Wer bei Lebensmittel auf Nachhaltigkeit achten will, sollte welche kaufen, die regional, saisonal und bio sind, sagt Yvonne Zwick vom Nachhaltigkeitsrat. Von diesen drei Kriterien ist bio noch am einfachsten umzusetzen, denn entsprechende Lebensmittel sind mit einem Siegel gekennzeichnet. Bei regional wird es schon schwieriger, denn auf den Schildern stehen nur Länderkennungen – Äpfel aus Südtirol haben aber einen kürzeren Weg nach München als solche aus Niedersachsen.

Schwerpunkt Internet.

  • “Wieso wir alle viel mehr bloggen sollten”

    Oh Shit. Jetzt ist es wieder soweit. Opa erzählt vom Krieg. Und alle verdrehen genervt die Augen. Wir hatten ja damals nichts. Nicht mal ein soziales Netzwerk. Wenn wir etwas zu sagen hatten, mussten wir – aufgepasst ihr jungen Dinger – bloggen. Sofern wir überhaupt ein eigenes Blog hatten. Ich muss mir an den Kopf fassen. Man musste installieren und konfigurieren und was weiß ich noch alles. Lauter komplizierte Dinge. Nerdige Dinge.

  • Nutz ihr Instagram? Nein? Alleine für Fotos von “tanaka_tatsuya” lohnt dort vorbei zu schauen. Er ist der “Miniature Photographer Meister”. 😉

Schwerpunkt Programe.

Jetzt wird es richtig nerdig.

Schwerpunkt Kunst.

Früher war es so: Galerien besuchen, Bilder und Künstler entdecken, passendes Bild kaufen. Dann der Wandel: Internetplattformen besuchen, Bilder und Künstler entdecken, passendes Bild kaufen. Jetzt wird es noch “einfacher”, passende Apps auf Smarhphone landen. Bilder und Künstler entdecken, passendes Bild kaufen. Hand auf Herz, kommt für mich nicht in Frage. Dennoch einen Blick auf “WYDR” geworfen. Demnächst sicher mehr dazu.

GIF der Woche (so majestätisch)
tumblr_nwz0yvnwjZ1uv8uc2o1_500


One more thing: nutzt das jemand und gut?

http://urbvnnation.tumblr.com/post/143588364250


Weitere Wochenrückblicke?? Gerne >> Björn , Sascha, Thomas und Winni. Lesen bildet. Versprochen.

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Back to the roots

Wieso wir alle viel mehr bloggen sollten

Andererseits hatten wir damals auch keinen Algorithmus der entschied, ob unser Text für andere Menschen relevant (und damit sichtbar) ist oder nicht. Jede(r) konnte ihn lesen. Und auch am nächsten Tag war er noch an der gleichen Stelle. Wir hatten auch keine Beschränkung auf 140 Zeichen oder 10 Sekunden oder was auch immer. Wir schrieben, wie uns der Schnabel gewachsen war. Und wenn da Tittenbilder zu sehen waren, so blieben sie dort auch zu sehen. Kein prüder Bot heulte empört auf, wenn die Nippeldetection Alarm schlug. Niemand erklärte sich per AGB zum neuen Besitzer unserer Inhalte und verdiente sich daran dumm und dämlich. Sie (die Inhalte) gehörten uns.

danke @farinho

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Spiel & Spass

Wir haben uns ein neues TV-Gerät gekauft.

Nicht das unser altes Röhrengerät defekt war, im Gegenteil, es hat 10 Jahre gute Dienste geleistet und hätte das auch wahrscheinlich weiterhin getan. “Wie, kein LCD-TV mit einer Diagonale von xxx cm und iNet Zugang? Wir können nicht mehr ohne auskommen”.

Mein Beileid. Wir konnten es.

Unser TV – Konsum hat sich in den letzten 10 Jahren komplett verändert. (kommt dem einem oder anderen sicher bekannt vor, da auch ähnliche Erfahrungen) Ganz einfach, Serien sehen wir prinzipiel auf unseren mobilen Rechner, sogar geschätzte Tagesschau wird mobil angesehen. (wir wollen keine Werbung für keine bestimmte Firma machen 😉 ) OK, WM und EM wird auch gerne gesehen, nur wie oft kommt die …? Eben, nicht jedes Jahr.

Und warum nun ein neuer TV, wenn der alte offensichtlich nicht oft genutzt wurde? Zum zocken!!! Yay!!

Ehrlich. Wenn es etwas gibt, das in den letzten Jahr stäflich verlachlässigt wurde, dann spielen auf einer Spielekonsole. Egal, wie toll ein PC oder Smartphone ist, damit spielen fand ich immer schlimm. Wenn, dann Spielekonsole, oder gar nicht.

Wie wir sicherlich wissen, hat sich auch die Spielewelt verändert, Spiele werde immer detailierter, umfangreicher, größer, bunter, sogar mit Interaktionen über iNet. Ein Röhrengerät kann da irgendwann nicht mehr mithalten, alleine die neue Grafik.

Und nun? Sitze ich fast jedem Abend vor der Konsole, drehe eine Runde nach der andere mit “Gran Turismo” und lerne neues. “Bremskraftverstärker, indivduell einstellbares Fahrwerk”, klingt wie Musik in meinen Ohren. Pech für die TV-Industrie, uns haben sie verloren.

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20 KW 2016

Hier ist er. 😉

Aufgeklärte Verbraucher möchten durch bewussten Konsum die Welt verändern. Warensiegel für ökologischen Anbau, faire Produktions- und Handelsbedingungen geben dem Kunden ein gutes Gefühl. Doch die Zertifizierung funktioniert nicht, den Erzeugern der Handelswaren werden die Erträge mit dem guten Gewissen vorenthalten. Verbraucher werden von Greenwashing und sozialer Schönfärberei hinters Licht geführt. Warum ist “Fair Trade” oft nicht fair? Wie werden kleine Hersteller benachteiligt?

Zum Schluss, 2x Instagram. 2x WOW-Momente.

Toilettentüren. Na? Wie lange überlegt?

A photo posted by Mario Sixtus 馬六 (@sixtus) on

Versuch einer optischen Illusion. Passte heute auch irgendwie zu meiner Stimmung. #opart #doodling #drawing #lineart #miepsstrichelt

A photo posted by Mieps Gewitterwölkchen (@g3witt3rwolk3) on

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Apptipp: Hazel

HazelIch schätze Programme die im Hintergrund laufen und dabei gute Dienste leisten, z.b. Hazel.

Früher landete hier alles im Ordner “Download” und gelinde gesagt: Chaos pur. Teilweise lagen Dokumente ewig rum bis sie verschoben/verarbeitet wurden, teilweise fragte ich mich “was wollte ich noch mal damit?” Die Lage hat sich mittlerweile total entspannt, denn:

  • PDF, Audio Dateien, Fotos werden in passende Ordner verschoben
  • Farblich markierte PDF landen wahlweise auf iCloud oder Evernote
  • Zip Ordner werden brav entpackt und in iTunes integriert
  • Arbeitsbläufe können auf intelligente Ordner angewendet werden
  • übrig gebliebene Daten von gelöschten Programmen werden im Müll entsorgt

All das bewerkstelligt Hazel und wenn seine Dienste erledigt sind, gibt es eine kleine Mitteilung darüber. Nett, oder? 😉

Der Clou daran, diese ganzen Arbeitsabläufe können leicht selbst erstellt werden und fast alles denkbare ist mit Hazel machbar. David Sparks aka MacSparky hat sich die Mühe gemacht und ein über 2 Stunden (!) langes Screencast gedreht. Wer die 19,99 $ nicht investieren will, hier ein Kurzfassung dazu. Es lohnt anzusehen!!

 

Mein Fazit: klarer Apptipp, es sind gut investierte 28 € die dazu beitragen das Chaos auf dem heimischen Mac zu besiegen. 😉


Ps. Ihr nutzt auch Hazel und kennt gute Abläufe? Her damit, vielleicht entsteht eine Sammlung gut geignet für Neueinsteiger. 😉

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