29 KW 2017

Ok, diese Ausgabe dreht sich nur um Podcast. Auch Artikel gelesen, aber dabei war keiner mit hohem “Hey. Musst du unbedingt lesen!” Faktor. Vielleicht nächste Woche.

  • Hotel Matze: “#18 Tim Raue – Bist du wirklich so egozentrisch?”. Kenne nur 1 Sendung mit ihm, glaube da kochte er gegen Tim Mälzer. Jedenfalls blieb sein Gesicht “abgespeichert” unter “Interessanter Charakter.” Lag da nie falsch.

    Tim Raue hat es vom Straßenbandenmitglied zum Sternekoch geschafft. Diese Lebensgeschichte wurde schon ein paar Mal erzählt – zuletzt sehr eindringlich in der Netflix-Serie The Chef’s Table.

  • “Fakten frisieren – Kleine Geschichte der Fake News”

    Postfaktisch ist zum Modewort geworden. Das dahinter steckende Phänomen aber ist nicht neu. Für Politiker ist der Umgang mit der Wahrheit oft eine Gratwanderung. Und auch der gezielte Einsatz von Unwahrheiten hat durchaus Tradition.

  • “GT003: The Big Lebowski & White Russian”

    Heute begrüßen wir unseren ersten Gast, trinken White Russian und widmen uns dem Kultfilm “The Big Lebowski”


One more thing

Letztes Jahr schon mit einem liebäugelt aber die Ladesäulen sind hier sehr rar gesät. Daher verschoben auf 2019, bis dann tut sich sicherlich noch einiges. Rede ist von Elektroauto. Dazu kann ich “Probefahrt mit dem Hyundai Ioniq” und den Podcast: “Cleanelectric” emfpehlen.

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Ignorieren, für Anfänger

“Es wurde schon alles gesagt. Nur nicht von jedem.” (Quelle leider unbekannt)

Dieser Satz trifft 100% mein aktuelles Empfinden wenn ich in Sozialen Netzwerken unterwegs bin. Würde nie behaupten: “Mancher Kommentar kotzt mich richtig an.” Weil es das nicht tut. Denn, ich ignoriere solche Kommentare. Gnadenlos. Und es geht mir sehr gut dabei. Cool oder?

Noch cooler, du schaffst das auch, verspreche nicht es wird ein fröhlicher Sonntagsspaziergang, aber ist machbar.

Fangen wir ganz langsam an:

  • 1 Schritt: Gehe ihnen aus dem Weg.

Beispiel: ein Unglück passiert auf der Welt, Samstag Abend 20:00. Was tun wir? Nein, kein Twitter, Facebook, oder anderes Soziales Netzwerk besuchen um nach Hashtag #hier Name des Katastrophenortes eingeben. Garantiere dir 10 % sind Meldungen die fundierte Meinungen sind, 90 % kannst du locker vergessen. 90 % Meinungen die dich so fertig machen, das dein Abend gelaufen ist. Im schlimmsten Fall das ganze Wochenende. Und willst du das wirklich?? Eben.

  • 2 Schritt: Blende sie aus.

Gerade bei Twitter eine sehr nützliche Funktion: #mute. Meistens reicht 1 Tag und das Thema ist wieder Geschichte. Ok, am Wochenende kann es auch mal 2 Tage werden, aber dann dreht sich alles um die nächste bunte Kuh die gerade durchs Dorf getrieben wird.

  • 3 Schritt: Währet den Anfängen

Beispiel: du liest einen interessanten Artikel in der xxx und siehst: “Hey, da stehen aber viele Kommentare darunter …” Vorsicht 😉 “Viel” bedeutet nicht immer “viel sinnvoll”. Darum lieber ersten Satz in ersten Kommentar lesen, wenn du merkst es geht in eine Richtung die deinen Puls in die Höhe steigen lässt, einfach nicht weiter lesen. Wenn Kommentar 2,3,4 so ähnlich beginnt, einfach “Danke Nein!” sagen und sich anderen Dingen zuwenden.

  • 4 Schritt: Deine Sicht. Meine Sicht.

Setze hier voraus: du hast die Meinung eines anderen gehört zu einem Thema das du natürlich anders siehst. Was nun? Versuche die Meinung des anderen auszuhalten und nicht gleich Finger in die Ohren stecken und Ave Maria summen. Bringt nichts, sieht nur xxx aus. Und willst du das wirklich?? Eben. Aber du kannst die selbe Taktik wie der Kommentierer anwenden. Er denkt wirklich so, lässt seine Meinung in die freie Wildbahn und es ist ihm egal was andere darüber denken. DU hast auch eine Meinung, lass sie raus und kümmere dich nicht um die Reaktion der anderen. Seine Sicht. Deine Sicht. Mögen sie einander prallen. Vielleicht haut sie ihn ja um. 😉 Oder er steckt seine Finger in die Ohren und summt Ave Maria.

  • 5 Schritt: Räume auf.

Setze hier voraus: ein Unglück passiert auf der Welt, Samstag Abend 20:00 und ein Teil deiner Freunde im Netzwerk xyz zeigen sich von ihrer “besten” Seite und hauen Meldungen raus die deinen Puls zum kollabieren bringen. Wenn dein Puls wieder im Normbereich ist, tue etwas das Mut verlangt. Trenne dich von denen die am lautesten Krakeelen, die Meldungen abgeben die du mit deinem Gewissen nicht vereinbaren kannst. Denk einfach: “Meine Blase, meine Regel.”

  • 6 Schritt: Zieh die Reißleine.

Wenn wirklich nichts mehr geht, melde dich einfach entgültig bei sozialen Netzwerken ab wo du oft nach einem Besuch fertig mit der Welt bist. Es ist wirklich nicht Wert mit Menschen zu umgeben, die einen runter ziehen. Dann lieber einen neuen Freundeskreis aufbauen, der ähnlich denkt und fühlt wie man selber.

😉

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Abgrenzung

Passt ganz gut zu dem Podcast den ich aktuell höre. Da geht es im weitesten Sinne um einen jungen Chefkoch der mit allen per “Du” war. Irgendwann entschließt er zu differenzieren wer ihn “DUzen” oder “SIEzen” kann. (oder muss) Klar, das sich danach einige wundern, aber hej, er ist nun mal der Chef und kann es einfordern.

Kann mich noch gut an meinen alten Chef erinnern, er unterteilte ebenfalls in “DU” und “SIE”, ich war auf “Du” Seite, andere nicht. Wieso fand ich nie raus, vielleicht hätte ich ihn auch einfach fragen sollen. 😉

Abgesehen von verbalen Umgangsformen, kann man sich herrlich mit Kleidung abgrenzen. Bestes Beispiel: Subkulturen. Wobei so ganz 100% klappt das auch nicht immer. Nur weil ich als Punk durch die Gegend laufe, bedeutet nicht immer das mich andere Punks akzeptieren. Da willst du dich anderen asnchließen, und dann klappt das nicht so leicht. Auf jeden Fall setze ich damit ein Statement, auch wenn es nur “Geht mir aus der Sonne” ist. Abgegrenzt.

Abgrenzung kann auch als ein “Reiben an der Gesellschaft” gesehen werden. Man will nicht mit der großen graue Masse mitlaufen, also sucht man “seine” Nische. Sprich: Subkultur. Nische kann wiederum auch als Familienersatz dienen. Familienmitglieder tragen den selben Namen, bei Subkulturen sind es gemeinsame Werte, Kleidung, innere und äußere Haltung. Finde ich persönlich ok & normal.

Ganz spannend wird es wenn sich Menschen gegenüber stehen mit verschiedenen Ansichten, da sie aus unterschiedlichen Milieus kommen. Oder sind so festgelegt das sie eine klare Grenzen ziehen oder es passiert das:

Man entdeckt einen gemeinsamen Nenner, Interesse, Hobby, hat plötzlich eine gemeinsame Schnittmenge, egal wie klein diese ist. Einmal gefunden kann man sie vertiefen, kommt sich dadurch menschlich näher oder lässt es nicht zu. Abgrenzung halt.

Wie ich es mit Abgrenzung halte?

Ich unterteile in “Privat” und “Öffentlich”. Egal ob Kleidung, oder Meinung, beide sind unterschiedlich, aber zusammen ergeben sie ein Ganzes. Ich. Öffentlich hält man sich eher dezent zurück, eigene Meinung gibt es hingegen unter “Privat”, im kleinen Kreis. Lese dazu auch “Sprechblase”.

Wieso ausgerechnet diese Unterteilung?

Ich finde es nicht passend zu allem seinen Meinung öffentlich kundzutun. Nicht weil sie eventuell aus dem Rahmen fällt, ich wurde nun mal halt so erzogen. Eigenen Wurzeln sind eher im Konservativen zu finden.


ps. finde es unheimlich interessant bei Menschen Schnittmengen zu finden, wo du Anfangs denkst: “oha …”

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Blick zurück.

Wie das Leben so läuft …

Es muss 1994, 95 gewesen sein als ich bewusst anfing zu sparen. Grund: der erste eigene PC. Musste jetzt selber nachschlagen, damals war Microsoft Windows 3.1 angesagt. Macht euch den Spass und scheut diese Oberfläche an. Traumhaft, oder ? 😉 Wir hatten ja sonst nichts.

Als ich den Betrag zusammen hatte, wurde eine große laute graue Kiste mit Monitor gekauft, auf der oben erwähnte Windows lief. Wie es damals war? Nun ja, viel machen konnte man damit nicht, da kein Internet vorhanden, Spiele auch nicht. Außerdem rauschte die Kiste richtig ab und ich sah nicht ein noch mehr in die Reparatur zu stecken. Aufrüsten? irres lachen

Hingegen die Rechner in der Berufschule. Traumhaft!!! In unserem “PC-Raum” (Steve würde toben) standen hingegen diese. Klein. Handlich. Fast würde ich “so süß” sagen. 😉 Kein Wunder das Stunden im EDV-Raum sehr beliebt waren.

Und nun, nutze ich 10 Jahre Mac und denke nur: “schön.”


Lese dazu auch “Mein Weg zum Mac” Reihe. 😉

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Dinosaurier oder Piranha ??

Ich liebe Apps die unauffällig im Hintergrund laufen und das tun was sie sollen.

Bestes Beispiel: “1Password”. Nach dem Start verschwindet es komplett aus dem Blickfeld um via Tastenkürzel in Erscheinung zu treten um zb. “Sichere Notizen” zu präsentieren.

Oder das so umstrittene “Wunderlist”. Kannst du sagen was du willst, ein Tastenkürzel, ein Feld erscheint, gebe mein To-Do, Brainstorming, was auch immer ein, es schließt sich und du weisst: in paar Sec. ist das auf deinem iPhone, iPad. Läuft einfach.

Und dieses leichte, so scheinbar einfache, vermisse ich bei vielen Apps, egal wie schön sie designed sind. Da öffnet sich erst langsam die komplette App, wie so ein Dinosaurier aus dem Tiefschlaf.

Ich suche aber Piranhas, die schnell zuschlagen und sich dann wieder auf die Lauer legen. Unauffällig im Hintergrund. 😉

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Der Plan im Sack.

Wir haben hier eine schöne Redewendung: “Er hat den Plan im Sack”. Bedeutet soviel wie: “Er besitzt den vollen Durchblick.”

Ja, der ist hier manchmal weg, soviel zu tun aber keine Ahnung wo man anfangen könnte, oder müsste … Aber zum Glück gibt es dagegen einen guten Trick. Ein Klassiker.

  • Schritt 1. Ruhiges Plätzchen suchen
  • Schritt 2. Papier und Bleistift zur Hand nehmen
  • Schritt 3. alle Gedanken auf Papier schrieben.
  • Schritt 4. Daraus zusammenhängende Projekte erstellen
  • Schritt 5. Abarbeiten. Nach Plan. Den schließlich hat man jetzt: “den Plan im Sack.” 😉

Noch andere Strategien ?

Vielleicht erfahren wir mehr dazu im frisch “gebackenen” Podcast: “#uneigentlich – Dinge digital geregelt kriegen”.

Die erste Episode von #uneigentlich ist da – und zwar schon seit 2,5 Jahren! Jetzt wird sie für die Öffentlichkeit freigegeben. Felix Schaumburg, Guido Brombach und Jöran Muuß-Merholz beratschlagen über ihre Strategien im Umgang mit Notifications, ungelesenen E-Mails, roten Kreisen und jede Menge Strategien, der digitalen Lage Herr zu werden und Dinge digital geregelt zu kriegen.

Bin gespannt!

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28 KW 2017

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