Der Sommer ist back, und mit ihm die Urlaubszeit. 600 KM Richtung Italien. 😉 Dort angekommen entdecken wir schnell, wie unterschiedlich doch Gegenstände gedeutet werden.
Die Kaffeemaschine.
In der Hausbeschreibung wurde eine Kaffeemaschine erwähnt. Nun, aus italienischer Sicht, ist das ein guter Espressokocher. Aus deutscher Sicht wurde hingegen eine klassische Kaffeemaschine erwartet. Fazit? 24 h drehte sich alles um die „nicht richtige“ Kaffeemaschine.
Danach konnte der Urlaub aber starten.
Immer wieder schön, wie freundlich & entspannt andere Länder sind. Auch im Umgang mit Gästen, die Hunde dabei haben. Sorry Deutschland, auf dem Weg zum Gipfel der „Volkswirtschaften der Welt“, haben wir teilweise das zwischenmenschliche ganz schön aus den Augen verloren. Hier und dort sieht man es noch, die Anblicke sind aber sehr rar und kostbar. Hingegen die Fratze des Kapitalismus, gefühlt an jeder Straßenecke.
Wäre es nicht schön, einfach unser Leben zu genießen als Geld, Ruhm, Anerkennung, Applaus nachzulaufen?
Lese dazu auch:
Neue digitale Pilze am Start:
- BizzFed — föderiertes berufliches Netzwerk.
- Eurosky: Ein Account für viele Apps – ganz ohne US-Server. Überraschend, Umstieg lief hier reibungslos.
In dem Sinne, immer einen kühlen Kopf behalten. Arsch huh, Zäng ussenander. #keinmillimeternachrechts 😃
Nachtrag
Natürlich kann Kaffemaschine-Drama auch anders gelesen werden. Probleme treten auf, wenn ein erwartetes Setting nicht eintritt. Statt auf neue Lage einzulassen, und einen Weg zu finden damit umzugegen, reagiert Mensch mit Sturheit. Angst vor Veränderung? Unfähigkeit Kompromisse einzugehen?

Massimo
Urlaub ohne Kaffee. Oh ha. Wobei ich als Italiener würde das Begrüßen, meine Frau wäre auch verbittert.
Trotzdem einen erholsamen Urlaub.