Buchtipp: Das Sketchnote Handbuch

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Mit diesem durchgehend illustrierten Handbuch erhalten Sie eine grundlegende Einführung in praktische Sketchnote-Techniken. So lernen Sie, für sich selber oder in Meetings und bei Vorträgen visuelle Notizen zu erstellen. Dabei zeigt der Autor Schritt für Schritt, wie Sie schnell, einfach und effektiv Menschen, Gesichter, Schriften und einfache Objekte zeichnen können. Die einfachen Anleitungen machen Sie schnell zum Profi im Erstellen visueller Notizen. (Beschreibung Verlag)

Worum es geht

Auf Fortbildungen, Barcamps, Meetings, versucht mehr oder weniger jeder Teilnehmer die besprochenen Themen auf Papier festzuhalten. Der Grund dahinter ist logisch, man trifft sich um Probleme aus der Welt zu schaffen indem man Lösungen oder Lösungsansätze präsentiert, und das besprochene soll nicht vergessen werden. In der Regel hat man danach ein Blatt Papier in der Hand, mit mehr oder weniger logisch klingenden Sätzen.

Warum da nicht etwas neues probieren, dachte sich Mike Rohde und fing an statt trockene Notizen die Ideen als Zeichnungen darzustellen. Anfangs ganz simple aber mit der Zeit wurden seine Zeichnungen detaillierter und pointierter. Sketchnote war geboren.

Trau dich

Als ich das Buch zum ersten mal in der Hand hielt, war mein Gedanke: Super !! Nur ich kann nicht malen. Der Clou, es funktioniert trotzdem. Wir werden nicht als kleine Picassos geboren, im Gegenteil, manch einer zeichnet auch mit 50 Jahren noch lustige Strichmädchen. Das ist aber die Lösung: jeder zeichnet seine Sketchnotes wie er es eben kann. Mike Rohde meint dazu:

Anstatt darüber zu grübeln was Sie nicht zeichnen können, beginnen Sie mit einfachen Objekten die Sie zeichnen können: Kreis, Quadrat, Dreieck, Strich, Punkt.

Konzentration

Für mich das A und O bei Sketchnotes. Dadurch das ich mich auf das gesprochene Wort konzentriere, quasi aktiv Zuhöre, erschließt sich mir viel schneller der Inhalt des gesprochenen. Könnte man auch umschreiben mit „Sei im Jetzt und Hier“. 😉

Muster & Beispiele

Willkommen zur klassischem Frage: Wo fange ich an, wo höre ich auf…? Mike Rohde präsentiert dazu 6 Möglichkeiten auf welche Weise eine Sketchnote erstellt werden kann, wobei ich die 6te sehr verwirrend fand:

  • Radial
  • Vertikal
  • Linear (mein Favorit)
  • Modular
  • Säulen
  • Popcorn (uaaa)

Im Buch kommt aber nicht nur Mike Rohde zu Wort, weitere Sketchnotes User werden präsentiert inklusive eigenen Stil und benützte Materialien. So sind mit dabei: Eva-Lotta Lamm, Ralf Appert, Carolin Kram, Oliver Bildesheim und Tanja >>Frau Hölle>> Schern.

Aber nicht nur das, im letzten Teil des Buches besteht auch die Möglichkeit selber zu üben. 😉

Fazit

Das perfekt Buch für Sketchnote Einsteiger. Auch wenn Anfangs Zweifel herrschten ob man es schafft, gerade als nicht künstlerisch begabter Mensch. Mike Rohde schafft es anhand von vielen Beispielen und Übungen die Begeisterung dafür zu entfachen und am brennen zu halten. Daher ganz klare: Buchtipp! Die nächsten Fortbildungen und SaarCamp können kommen!


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