Ausschlaggebend war ein Artikel von Threema: Chat-Apps, Regierungsverbindungen und Transparenzberichte“. Dabei wird klar, es ist schwer einen Messenger zu finden der 100 % Privatsphäre leistet. Wobei die Messlatte bei Threema schon sehr hoch liegt.

Es besteht dennoch immer die Möglichkeit, das es eine offene „Hintertüre“ (absichtlich oder zufällig) in einem Messenger gibt. Und die kann zu sonstigen Zwecken missbraucht werden.

Was nun? Heißt das, es gibt keine Möglichkeit, online private Gespräche zu führen ohne zu befürchten das andere mitlesen/mithören? Ich glaube das ist zu schaffen auch wenn es schon sehr technisch herausfordernd ist. Aber denkbar. 😉

A. "Internet-Knotenpunkte meiden/umgehen“

Bei allem WLAN, 5/6G, irgendwann muss der ganze „Internet Datenverkehr“ durch einen „Internet Knotenpunkt“ um zb. über den Atlantik sein Ziel in New York zu erreichen. Siehe dazu: Die Infrastruktur des Internets - webtechnologien.com“. Wenn an diesen Knotenpunkte, die dort durchlaufenden Kabel „angezapft“ werden, könnte man quasi „live dabei“ sein. 😉

Also wäre ein „Privates Internet“ denkbar, das nur Menschen verbindet, mit denen man kommunizieren will. Wobei da die Herausforderung ist, wie das funktionieren könnte, gerade wenn man öffentliches Internet umgehen will. Eigene Leitungen legen, und Haushalte untereinander verbinden? Oder eine Art „Internet-Datenwaben“ aufmachen, diese dann mit anderen Waben verbinden, und so ein „WabenNetz“ spannen? In der Wabe könnten sich alle untereinander unterhalten, und mit Menschen aus anderen Waben austauschen.

Quasi so ähnlich wie freifunk.net - Freifunk steht für freie Kommunikation in digitalen Datennetzen“.

Auch da besteht die Möglichkeit, das Unbefugte sich Zutritt verschaffen und mitlauschen. Vielleicht macht da Sinn, Programme zu entwickeln die einfach die Waben kontinuirlich absuchen nach Unbekannten und diese löschen. bzw. raus werfen. Sowas wie Wächter.

B. "Opensource Messenger nutzen"

Gerade weil da jeder den Quellcode sehen kann, und je nach technischem Verständniss, auch ob da offene Hintertüren existieren. Klar könnte man hier Türen einbauen, aber die Commumnity passt schon sehr gut auf. Nachteil: quasi der Klassiker, die meisten nutzen die bekannten großen (unsicheren) Messenger und tun sich mit einem Wechsel schon sehr schwer ...