Hello „Feedbin“

Wenn ich nur daran denke, nutzte früher doch so gerne den Google Feedreader .. Diese Datenkxxxxx. Wie auch immer, eines Tages beendete Google den Dienst, wir, die Nutzer, zogen weiter. Trend ging damals eindeutig zum "Selbstgehostet". In meinem Fall war das „Feever“.

Leider wurde „Feever“ auch irgendwann nicht mehr weiter entwickelt.. Was tun? Im Freundeskreis mehrmals von „Feedbin“ gehört, warum nicht einen Blick darauf werfen? Ok, 5 $/Monat ist nicht Gratis, aber 14 Tage kann alles getestet werden danach fällt eine Entscheidung.

In meinem Fall nach 7 Tage. Gründe?

  • „I want Feedbin to be the opposite of Big Social. I think people should have the right not to be tracked on the Internet and Feedbin can help facilitate that.“ Das ist Klasse!! Mehr dazu >> „Private by Default“.
  • Neben RSS abonnieren, benötige ich kein „Pocket“ mehr oder „Instapaper“. Denn: „Save Webpages to Read Later“.
  • Twitter rockt (jedenfalls meine Follower), einzelne Accounts können darüber hinaus als RSS-Feed mit Feedbin abonniert werden. Mit anderem Reader probiert, klappt dort nicht. 😉
  • Mit „Feedbin Notifier“ App bekomme ich Mitteilung (sogar auf Smartwatch) wenn bestimmte Feeds neue Artikel raus hauen. Kamm gut genützt werden in Verbindung mit Twitter.
  • Außerdem ist Feedbin schnell, viele Feed-Reader unterstützen es
  • Sehr praktisch, gerade bei vielen Abos: bietet coole Übersicht, welcher Feed „Tod“ (keine neue Artikel) ist, können ruhig abbestellt wird.
  • One more thing: 5 $ im Monat, ist 1,25$ pro Woche. Macht jetzt auch nicht wirklich arm.. 😉

6 Kommentare

cxli 25. August 2019 Antworten

feedbin klingt wirklich nett, schaue ich mir an –
Aber: 5$ im Monat machen sicher nicht arm…aber 8€ für Office365, 9€ für Photoshop, 5€ für den Passwortmanager, 3€ für die Screenshots, 2€ für was weiss ich nicht – ich kann die Entwickler verstehen, aber das Abo-überall-Modell wird in Summe dazu führen, dass diese Dienste nicht mehr sondern weniger Benutzer bekommen. Das sind dann schnell 50-100€ im Monat – hast du die für Kaufsoftware ausgegeben? Da ist sowas wie SetApp die Zukunft, nicht das hier…

Jürgen 25. August 2019 Antworten

Klar, paar Euro hier, paar Euro dort. Summiert sich. Wobei als Kunde immer Möglichkeit habe zu sagen: „Mache ich nicht mit, kaufe 1x App und Ende.“ Klar, wenn auf Office 365 angewiesen ist, muss man abwägen was ist jetzt wichtiger und was nicht.

Johannes 25. August 2019 Antworten

Mein Reden. Seit langem. 🙂 Es macht vor allem Spaß nach einiger Zeit in die Statistik der Feeds reinzugucken.

Jürgen 25. August 2019 Antworten

Hast du noch mehr Tipps? 😉

Carsten 6. September 2019 Antworten

Hi, ich nutze miniflux auf meinem Webspace. Das funktioniert prima. Und für Bookmarks und Co dann pinboard.in. Konnte noch einen Account kaufen.
Pocket bleibt aber weiterhin mein Read-It-Later Dienst der Wahl. Es funktioniert auf der Arbeit und das ist auch gut so.

Jürgen 6. September 2019 Antworten

Miniflux lange Zeit ebenfalls genutzt, feines Teil. Pinboard wurde hier immer mehr zum: „schicke Link hin, dort kann er in Ruhe verstauben.“ :-/

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