Ignorieren, für Anfänger

„Es wurde schon alles gesagt. Nur nicht von jedem.“ (Quelle leider unbekannt)

Dieser Satz trifft 100% mein aktuelles Empfinden wenn ich in Sozialen Netzwerken unterwegs bin. Würde nie behaupten: „Mancher Kommentar kotzt mich richtig an.“ Weil es das nicht tut. Denn, ich ignoriere solche Kommentare. Gnadenlos. Und es geht mir sehr gut dabei. Cool oder?

Noch cooler, du schaffst das auch, verspreche nicht es wird ein fröhlicher Sonntagsspaziergang, aber ist machbar.

Fangen wir ganz langsam an:

  • 1 Schritt: Gehe ihnen aus dem Weg.

Beispiel: ein Unglück passiert auf der Welt, Samstag Abend 20:00. Was tun wir? Nein, kein Twitter, Facebook, oder anderes Soziales Netzwerk besuchen um nach Hashtag #hier Name des Katastrophenortes eingeben. Garantiere dir 10 % sind Meldungen die fundierte Meinungen sind, 90 % kannst du locker vergessen. 90 % Meinungen die dich so fertig machen, das dein Abend gelaufen ist. Im schlimmsten Fall das ganze Wochenende. Und willst du das wirklich?? Eben.

  • 2 Schritt: Blende sie aus.

Gerade bei Twitter eine sehr nützliche Funktion: #mute. Meistens reicht 1 Tag und das Thema ist wieder Geschichte. Ok, am Wochenende kann es auch mal 2 Tage werden, aber dann dreht sich alles um die nächste bunte Kuh die gerade durchs Dorf getrieben wird.

  • 3 Schritt: Währet den Anfängen

Beispiel: du liest einen interessanten Artikel in der xxx und siehst: „Hey, da stehen aber viele Kommentare darunter …“ Vorsicht 😉 „Viel“ bedeutet nicht immer „viel sinnvoll“. Darum lieber ersten Satz in ersten Kommentar lesen, wenn du merkst es geht in eine Richtung die deinen Puls in die Höhe steigen lässt, einfach nicht weiter lesen. Wenn Kommentar 2,3,4 so ähnlich beginnt, einfach „Danke Nein!“ sagen und sich anderen Dingen zuwenden.

  • 4 Schritt: Deine Sicht. Meine Sicht.

Setze hier voraus: du hast die Meinung eines anderen gehört zu einem Thema das du natürlich anders siehst. Was nun? Versuche die Meinung des anderen auszuhalten und nicht gleich Finger in die Ohren stecken und Ave Maria summen. Bringt nichts, sieht nur xxx aus. Und willst du das wirklich?? Eben. Aber du kannst die selbe Taktik wie der Kommentierer anwenden. Er denkt wirklich so, lässt seine Meinung in die freie Wildbahn und es ist ihm egal was andere darüber denken. DU hast auch eine Meinung, lass sie raus und kümmere dich nicht um die Reaktion der anderen. Seine Sicht. Deine Sicht. Mögen sie einander prallen. Vielleicht haut sie ihn ja um. 😉 Oder er steckt seine Finger in die Ohren und summt Ave Maria.

  • 5 Schritt: Räume auf.

Setze hier voraus: ein Unglück passiert auf der Welt, Samstag Abend 20:00 und ein Teil deiner Freunde im Netzwerk xyz zeigen sich von ihrer „besten“ Seite und hauen Meldungen raus die deinen Puls zum kollabieren bringen. Wenn dein Puls wieder im Normbereich ist, tue etwas das Mut verlangt. Trenne dich von denen die am lautesten Krakeelen, die Meldungen abgeben die du mit deinem Gewissen nicht vereinbaren kannst. Denk einfach: „Meine Blase, meine Regel.“

  • 6 Schritt: Zieh die Reißleine.

Wenn wirklich nichts mehr geht, melde dich einfach entgültig bei sozialen Netzwerken ab wo du oft nach einem Besuch fertig mit der Welt bist. Es ist wirklich nicht Wert mit Menschen zu umgeben, die einen runter ziehen. Dann lieber einen neuen Freundeskreis aufbauen, der ähnlich denkt und fühlt wie man selber.

😉