Krieg im Netz

Schlagzeile mit „Bildniveau“, aber an einen Glaubenskrieg glaube ich weniger.

Der ZDF-Blog Hyperland titelte gestern „Glaubenskrieg der Digitalwelten“ und darum geht es:

Besucher versus Einwohner

“Es prallen zwei Welten aufeinander”, sagt dazu Peter Kruse. Und zwar seien dies zwei Welten, die den üblichen Definitionen widersprechen würden. Nahm die Forschung noch bis vor Kurzem an, man könne Menschen in “Digitale Einwanderer” (digital immigrants) und “Digitale Eingeborene“ (digital natives) einordnen, habe sich dieses Bild grundlegend geändert. “Die Unterscheidung lässt sich nicht daran festmachen, ob jemand mit dem Internet aufgewachsen ist“, verdeutlicht Kruse. “

Unsere Forschungsdaten haben gezeigt: Der Umgang mit dem Internet ist entscheidend.” Sprich: Wird das Internet nur als Werkzeug genutzt oder dient es als Lebensraum?

Dementsprechend erfolge die Unterscheidung nun in “Digitale Besucher” (digital visitors) und “Digitale Einwohner” (digital residents). In beiden Gruppen fänden sich sowohl ältere als auch jüngere Menschen. Kruse: “Das Alter spielt keine primäre Rolle”. Zitat Hyperland

Ich las den Artikel, auf dem Weg zur Arbeit online (sic) und kann Kruse nur zustimmen. Die „Besucher“ nützen es anders als die  „Einwohner“, was zu einem Nährboden für Diskussionen sorgt. Bestes Beispiel „der ich drücke auf den Knopf und das Internet bleibt stehen Knopf“.  Oder das „digitales Radiergummi“

Meine Strategie dazu, und mit der fahre ich meistens gut: Ausreden lassen und versuchen sich in die Gedankenwelt des anderen einzulassen. Bedeutet nicht die Meinung des anderen übernehmen oder krampfhaft versucht die eigenen anderen aufzudrücken. Der Besucher hat nun manchmal ein Problem, aber ihn als Depp dastehen zu lassen, sorgt wieder für Streit, und aus der Spirale kommt man schwer raus. Wie seht ihr das ?