K├╝nstler im Interview – Atelier Zippo

Genau so spannend wie die Geschichte hinter einem Kunstwerk sch├Ątze ist das pers├Ânliche Gespr├Ąch mit dem/der K├╝nstler/in. Man erf├Ąhrt aus erster Hand was antreibt, ihre Hoffnungen, Tr├Ąume, usw. Ok, ist nicht immer einfach, letzendlich haben die wenigsten einen “Tag des offenen Ateliers” oder “vorbei schauen auf einen Kaffee” ist nicht immer drin.

Doch da gibt es eine simple L├Âsung: ein Interview. Zugeben nicht jeder K├╝nstler wird von Zeitungen um ein Interview gebeten. Aber auch da kann leicht nachgeholfen werden: einen kleinen Fragenkatalog erstellen, dem/der K├╝nstler/in zuschicken und auf Antworten warten.

Lange Rede kurzer Sinn: so entstand die erste Folge “K├╝nstler im Interview”.

imageAuf Katja M├╝ller vom Atelier Zippo wurde ich via Twitter aufmerksam, freue mich sehr dar├╝ber da sie Idee Klasse fand und f├╝r diese neue Serie ein Interview gab. ­čśë

Was inspiriert Sie?

Die Umgebung, in der ich mich gerade befinde. Das ko╠łnnen Bilder, Schaufenster oder die Einrich- tung in einem Mo╠łbelgescha╠łft sein. Ich achte sehr auf Materialien, dir mir so im Alltag begegnen. Auch Menschen und deren Gesichter inspirieren mich und eine leere Leinwand an sich und den Drang sie in Farbe zu tauchen.

Wie kamen Sie zur Kunst?

Als Kind habe ich schon immer gern gemalt und verschiedene Ku╠łnstler bewundert. Vor fu╠łnf Jahren habe ich angefangen meine Wa╠łnde mit eigenen Werken zu schmu╠łcken und an Bekannte zu ver- schenken. Durch die Motivation meiner Familie und Freunde begann dann mein eigentliches Ku╠łnstlerdasein auch ausserhalb meiner vier Wa╠łnde. Heute stelle ich aus und zeige meine Werke. Es freut mich dabei immer wieder, wenn ich mich dabei auch mit anderen Ku╠łnstlern austauschen kann.

Perso╠łnliche Vorbilder?

Claude Monet, auch wenn er einen total anderen Stil hat. Mir gefa╠łllt das romantisch-verspielte und verschwommene an seinen Bildern.
Frida Kahlo als Person und ihre Sta╠łrke, die sie in ihrem Leben immer wieder gezeigt hat.
V. Dieu, ich liebe seine abstrakte Kunst und er ist mein absolutes Vorbild was die Malerei angeht.

Rituale beim malen? Davor, danach?

Bevor ich anfange, lege ich Musik auf und befinde mich selbst in einer gewissen Aufregung was nun kommt. Wenn das Werk fertig vor mir steht, lasse ich das Resultat lange auf mich wirken. Im allerletzten Ritual, reinige ich Pinsel und andere Arbeitsmaterialien.

Lieblingsprojekt?

Natu╠łrlich meine erste Vernissage und Ausstellung, Space-Art und LED-Art Mischtechnik in Verbin- dung mit 2 oder 3D Effekten, das spiegelt das Verru╠łckte und meine Vielfa╠łltigkeit wieder.

Was fu╠łhlt man nach Verkauf eines Bildes? Stolz und Dankbarkeit.

Maltechnik? Stil? Variationen?

Ich habe viele Techniken die ich anwende. Die am ha╠łufigsten sind Spachtel-, Misch-, Acrylmal-,Aquarellmaltechnik, 3D-Art, collagieren und spritzen. Vom Stil her kann man sagen Abs- trakt und Moderne. Meine Variationen sind vielfa╠łltig. So verbinde ich z. B. 3D mit LED und zusa╠łtz- liche Materialien wie Holz, Stein oder Metalle.

Umfeld, wie reagiert es darauf ÔÇ×Ku╠łnstlerÔÇť zu sein?

Neugierig auf eine sehr positive Art

Wu╠łnsche an die Zukunft?

Es ist nicht leicht sich das eine Richtige fu╠łr die Zukunft zu wu╠łnschen, da es noch so vieles gibt, was offen steht. Ich wu╠łnsche mir auf jeden Fall einen Schritt vor den anderen machen zu ko╠łnnen und nicht aufzugeben, auch wenns mal steinig wird.


Vielen Dank Katja M├╝ller vom Atelier Zippo f├╝r die gemachte M├╝he!” ­čÖé Bin mir sicher das eine oder andere Interview mit weiteren K├╝nstler wird folgen.