Minimal Messenger

Man kennt es ja: “ein neuer Messenger in der digitalen Stadt!” Große Aufregung:

  • natürlich wird umgehend Account angelegt (wenn später nicht genutzt, hat man wenigstens der geliebte Nickname besetzt. Stichpunkt “digitale Identität”)
  • nach Freunden suchen die ihn ebenfalls nutzen könnten bzw ihnen empfehlen
  • im Idealfall dadurch neue interessante Menschen entdecken
  • Wenn alles schief läuft, entsteht eine neue Blase mit alten Kontakten 😉

Aber, auch bereits erlebt: das Interesse lässt nach, die App wird vernachlässigt, man loggt sich immer seltener ein, oder Messenger wird komplett eingestellt. Aber (ungeschriebenes Internetgesetz) der nächste Messenger steht irgendwo bereit, muss nur noch gefunden werden…

Und so kommt das mit der Zeit jede Menge Messenger auf dem Smartphone “abhängen”. Was nun?

Möglichkeit A.

“Ist halt so, viele Kontakte, viele Messenger.” Wenn A. zusagt, einfach alles so weiter laufen lassen.

Möglichkeit B.

“Weniger ist mehr, gilt auch für Messenger” Wenn B. zusagt dann “Herzlich Willkommen”. Ziel ist: so wenige Messenger wie möglich zu nutzen um zugleich so viele Freunden wie möglich zu 1 behalten.

Fakt ist: es gibt keine perfekte Lösung. Eher muss ein Kompromiss gefunden werden, mit dem man selber gut leben kann. Das ist meiner:

  • kleine Übersicht erstellen, wer welchen Messenger nutzt
  • Schnittmengen ansehen, sprich, welche Messenger werden von den meisten genutzt
  • diese bleiben, alle anderen fliegen. Hier bleiben Telegram, Threema, iMessage, Signal
  • denkbar wäre auch: im Freundeskreis für bestimmten Messenger trommeln und dafür begeistern (Erfolg nicht garantiert)

Plan B., bzw Plan C.

Ja, ok. Man sollte immer einen Plan B oder wenn B versagt Plan C im Sack haben. 😉 Na, wie und wo kann man die meisten erreichen? Richtig: auf Facebook und Twitter. Was auch immer gut geht, gerade bei Blogger, die klassiche Mail aus dem Impressum. Oder wenn bekannt, ist ein Telefongespräch auch nicht von der Hand zu weisen.

Möglichkeit C. Multi-Messenger

Eigentlich ein Sonderweg aber auch ganz nett. Angenommen nutze 5 Messenger und möchte nicht dafür 5 Apps installieren. Dann lieber zu FRANZ & CO greifen, da greift eine App bis 20 Dienste ab.


Frage: wie seht ihr das Thema? Interessiert mich brennend. 😉


Demnächst: Minimal und News. Lese auch Minimal

1 Freunde verlieren kligt auch sehr hart, geht eher darum “schnell eine Möglichkeit haben jemanden bestimmten in einer bestimmten Situation zu erreichen”
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10 Responses to Minimal Messenger

  1. John says:

    Bei sind es seit längerem Threema und iMessage und dabei bleibt es auch.
    Für alle anderen gibt es ja, wie du geschrieben hast, Twitter, FB, Mail, etc

  2. Thomas (Piepe) says:

    Um es kurz und knapp auszudrücken, möchte ich mit den Messengern kurze, für mich unwichtige Infos austauschen. Ich habe mich hier auf WhatsApp und iMessage festgelegt. Jegliche Versuche mit Threema, Telegram und co. waren von der Anzahl der aufgefundenen Kontakte nicht von Relevanz.

    Bedingt, dass ich bei Twitter mehr persönliches von mir preisgebe, als das “ok”, “mach ich”, oder “bis nachher” über die Messenger ist der Sicherheitsaspekt für mich auch nur von sekundärer Bedeutung.

  3. sascha says:

    großes und schwieriges thema finde ich. mittlerweile geben die meisten messenger vor sicher zu sein und die privatsphäre zu achten. ob das stimmt wissen wir nicht. wir müssen ihnen oder angeblich unabhängigen testern vertrauen, die evtl auch bezahlt wurden um zu sagen “alles cool”. die meisten nachrichten , die man so verschickt sind nicht kritisch würde ich sagen. hier bei mir sind es aber dennoch hin und wieder passwörter oder andere sensible daten bis hin zu verträgen (ohne scheiß). dabei hab ich schon ein komisches gefühl aber will man es dem gegenüber schwerer machen in der kommunikation, indem man es zwingt sich an einem vermeintlich sichererern ort auszutauschen. threema kostet geld und fühlt sich steif an, genau wie signal. grade für die nachfolgende generation ein no go. ich mag am liebsten wire und telegram, weil es auch desktop-apps gibt, die ich ständig aufhaben kann, ich hab keinen bock mehr am handy rumzutippen während ich arbeite oder so. aber sind die sicher? bei whatapp hab ich alle, bei wire 1, bei telegram 2, bei facebook alle, bei twitter alle, bei imessage 50. ich lass all die apps drauf weil ich es den leuten so einfach wie möglich machen will mich zu kontaktieren. wenn ich merke es wird sensibel empfehle ich in dem moment einen anderen kanal. unter umständen sogar telefon, ….

    • Jürgen says:

      Mir ist schon klar das es keine 100 % Sicherheit gibt. Aber sorglos mit unseren daten müssen wir auch nicht umgehen. 🙂

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