HappyBuddha

Neues Netz? Wie jetzt? Ernsthaft??

Nach dem letzten Eintrag (das neue geile Internet) haben sich einige Fragen ergeben, auf die ich gerne eingehen möchte.

Nutz du jetzt kein Twitter, FB oder so?

Doch, und wird in Zukunft auch so bleiben. Nur folge einem anderen Prinzip. Oder anders gesagt, es wird eher wie früher. Da war man eher unter sich, hatte seine “Homies” und war eine “geschlossene Gesellschaft”. Eine Blase 1.0. Natürlich gab es auch damals Menschen mit denen man nicht auf einer Wellenlänge war, aber dann trennte man sich und Ruhe kehrte ein. Außerdem sehe ich mich nach neuen Alternativen um.

Aber viele Menschen sind doch auf Twitter, FB oder Co. Wer nutzt noch Alternativen? Wie soll ich meinen Freundeskreis für Alternativen begeistern??

Gleich vorweg, auch FB und Twitter haben damals klein angefangen und waren Alternativen zu StudiVZ und Co. Dadurch aber das viele FB & Co. nutzen und sich nicht mehr groß nach weiteren Alternativen umsehen, haben diese es schwer zu wachsen und bekannter zu werden. Ergo? Einfach mit offenen Augen durchs Netz gehen und tiefen Blick über Tellerrand zu werfen. Natürlich werden nicht alle Freunde Pnut.io & Co toll finden, aber ist auch ok. So spalten wir unseren Freundeskreis auf mehrere Netzwerke auf, haben automatisch mehrere Blasen, und genau das selbe Prinzip kennen wir aus unserem analogen Leben. Ich treffe meine Läuferfreunden an einem Ort, an einem anderen sind meine Kunstinteressierten. Designerfreaks hingegen trifft man in Galerien und nicht auf der Laufbahn. Alle an einem Ort ist in meinen Augen der größte Quatsch. Dezentral ist das neuen “Cool.”

Sind soziale Netzwerke wirklich sozial und gut?

Ich denke, FB und wie sie alle heißen, haben schon ihre Daseinsberechtigung. Nur den Inhalt stellen Nutzer zur verfügung. Spricht mich der Inhalt nicht mehr an, dann sollte ich die Nutzer unter die Lupe nehmen. Nicht Anbieter der Plattform.

Wie kann ich meinen Beitrag dazu leisten, zu diesem neuen geilen Internet?

Ganz klassisch und am einfachsten?? Stecke dein Stück Internet ab, gründe einen Blog. Ist dezentral, du bestimmst den Inhalt, keine Algorithmen, alles menschlich. Egal ob du 10 Leser hast oder 1000, du sprichst immer jemanden mit deinen Artikeln an, und wenn nur 1 von dir inspiriert wird: “Herzlichen Glückwunsch!”

Du kannst es dir so vorstellen: FB und Co sind die Großstädte, dein Blog hingegen das einfache Landleben. Gibt immer Menschen die genug von der Stadt haben und am Wochenende aufs Land ziehen, für einen Tapetenwechsel. Und da kommst du und dein Blog ins Spiel. 😉 Gib ihn Inspiration, zeige neuen Wege, sei kreativ.

Aber wichtig: nimm NIE die Einbahnstraße “hat doch alles kein Sinn.” Wir habe FB & Co groß gemacht, wir können sie auch wieder stürzen. Schaut einfach die Jugend an, die nutzen Dienste von denen wir nie gehört haben. Warum? Sage nur Blick über den Tellerrand. 😉

to be continued

4 Comments

  1. Sehr guter Artikel. 👍

  2. Hi Jürgen,
    dein Artikel lässt mich mal wieder nachdenklich werden und kopfnickend vor dem Monitor sitzen. 😀
    Schön das auch andere so denken, man muss die unterschiedlichen Netzwerke nicht unbedingt verlassen sondern sie nur mit Leuten befüllen deren Inhalte man lesen möchte.

    Liebe Grüße
    Melli

    • Jürgen

      13. August 2017 at 17:46

      Hat ein wenig gedauert bis Gedanke auch bei mir angekommen ist, aber finde lohnt sich. 😉

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