HappyBuddha

Schubladendenken

Letzte Woche waren meine Eltern zu Besuch. Ok, nicht gerade die Sensation. Auch das sie keinen PC und Internetzugang besitzen, haut sicher niemanden mehr um. Dennoch war es sehr, interessant. :nerd:

Wie es sich für ein gelungenes Familientreffen gehört, kocht man dabei gemeinsam und sitzt bis spät in der Nacht am Küchentisch. Dazu werden alte Geschichten aus der Kindheit aufgetaut, über ehem. Nachbarn geredet, usw. usw. Wie das meistens der Fall ist, hat man einige aus den Augen verloren, und möchte schon gerne wissen was aus ihnen wurde. Facebook half uns weiter.

Richtig gehört, denn in der Regel tragen sich die meisten Menschen dort mit ihrem richtigen Namen ein. Also, saßen wir bis spät in der Nacht am Küchentisch, und suchten ehemalige Nachbarn und Schulkollegen auf FB. Nächstes mal, zeige ich dann meinen Eltern Google Streetview, so “besuchen” wir gemeinsam unsere Heimat.

Es ist nicht immer alles nur “Gut” oder “Schlecht”. Hätte ich die typischen Vorurteile zu Facebook und Streetview beherzigt, wären meinen Eltern (und mir) so einiges entgangen.

6 Comments

  1. Sehr schöner Beitrag! Verstehe auch nicht, warum so viele Internetnutzer immer nur das Schlechte an neuen Services wie Facebook, Twitter, Google Streetview usw. sehen…

  2. Schubladen denken ist eben die einfachste Art zu denken, weil derjenige eben nicht dafür nachdenken muss. Eben einfach eine “Gedanken und Vorurteil-Schublade” aufmachen, das was man nicht kennt reinstecken und gut ist.

Leave a Reply