Tee mit Buddha

Eigentlich wollte Michaela Vieser in Tokio studieren, stattdessen landet sie in einem buddhistischen Kloster im Süden des Landes. Als erste westliche Person darf sie an der Spiritualität und Tradition dieses Klosters teilhaben. Sie singt und betet mit den Mönchen, wird in die Geheimnisse der Teezeremonie, des Schwertkampfs und der Kalligrafie eingeweiht. Sei es der Bergasket oder der Karaoke singende Zen-Mönch - die Begegnung mit faszinierenden Menschen offenbart ihr das Land hinter dem Lächeln. Eine emotionale Reise zur gelebten Spiritualität Japans, realistisch, mit Sinn für Details und einer gehörigen Portion Selbstironie erzähl.

„Eigentlich wollte Michaela Vieser in Tokio studieren, stattdessen landet sie in einem buddhistischen Kloster im Süden des Landes. Als erste westliche Person darf sie an der Spiritualität und Tradition dieses Klosters teilhaben. Sie singt und betet mit den Mönchen, wird in die Geheimnisse der Teezeremonie, des Schwertkampfs und der Kalligrafie eingeweiht. Sei es der Bergasket oder der Karaoke singende Zen-Mönch – die Begegnung mit faszinierenden Menschen offenbart ihr das Land hinter dem Lächeln. Eine emotionale Reise zur gelebten Spiritualität Japans, realistisch, mit Sinn für Details und einer gehörigen Portion Selbstironie erzähl.“

 

Das Jahr ist gerade ein paar Monate alt, trotzdem steht „Tee mit Buddha“ sehr hoch auf meiner „Bücher des Jahres“ Liste. Und das aus gutem Grund, es hat mich berührt.

In der Regel liest man ein Buch über ein Thema, speichert das Wissen ab, in der Hoffnung im passenden Moment nützen zu können. Aber da gibt es noch eine weitere Sorte Bücher. Da wird man beim lesen automatisch „angestoßen“ und fängt an über sich und sein Leben  nachzudenken. Man entdeckt leichte parallelen zum gelesenen, und fühlt sich „im Buch“ wohl. „Tee mit Buddha“ gehört zur 2ten Art von Büchern. Es ist nicht leicht zu beschreiben, man muss es erleben.

Wie mein Blogname verrät, bin ich vom Buddhismus fasziniert und sehe darin eine erstrebenswerte Lebenseinstellung . Auf Fragen wie: “ Was sind Sutren, was ist der Unterschied zwischen Buddhismus und Zen, oder wie ist der Tagesablauf in einem Kloster“ fand ich nie die passenden Antwort. Zu den Bücher die ich darüber las fand ich keinen richtigen Bezug. Jetzt aber sehe ich gleich klarer und habe die Gewissheit, das es das ist was mich interessiert und worüber ich noch mehr wissen möchte. Ich ertappte mich sogar teilweise dabei, das ich mir Notizen beim lesen machte. Lauter Begriffe die ich noch nachschlagen möchte. Außerdem ist es ein Buch, das ich gerne noch ein 2tes Mal lesen. Ein Novum. 🙂

Darum: wer noch nie mit Buddhismus eine Berührung hatte und einen leichten Einstieg sucht -> lest „Tee mit Buddha“. Wenn es euch gefällt und ihr euch angesprochen fühlt:

„Willkommen in einen neuen Lebensabschnitt.“

„Tee mit Buddha“ Mein Jahr in einem japanischen Kloster
Autor Michaela Vieser, erschienen im Pieper Verlag
Erschienen: April 2009
304 Seiten Gebunden € 19,95
ISBN: 9783866122109

PS1. Die Autorin war auch bei „SWR1 Leute“ zu Gast, die Folge kann man hier anhören. Lohnt!