Twitter.Basta.

Ein Herz für Twitter

Auch wenn viele in Google+ das neue bessere Facebook sehen, das man einst als das bessere WKW handelte, ich liebe Twitter.

Ok, Nico hat Recht, Twitter hat sich nicht viel weiter entwickelt, aber warum sollte es denn auch? Den Inhalt, das was in meinen Augen den Reiz überhaupt ausmacht, sind immer noch die User und ihre Tweets, nicht zu vergessen, die Hashtags und die Anonymität. Twitter bietet nur Platform, den Rest machen „wir“

#Comicon und #fuckyouwashington sind zb 2 gute Beispiele.

Bei einer Tasse Tee 50 Tweets mit dem Hashtag lesen, und man erhält einen groben Einblick dazu. Einige haben auch Links dazu, kann man gleich lesen, muss man nicht, auf jeden Fall zeigen sie den Weg zu noch mehr Infos, noch mehr Input. Das mit FB und Google zu schaffen wird nicht leicht.

Rosenverkäufer

Ja, ich habe auch meinen Spass darüber gemacht, aber mal ehrlich man muss ihnen nicht folgen, einfach ignorieren und gut ist. Wir müssen nun mal damit klarkommen, das einige es nur nützen um ihre Ware an den Kunden zu bringen. 

Linkschleuder

Ja, mache ich auch und werde es in Zukunft weiter machen, neue Einträge mit einem Tweet in die Welt posaunen. Aber mal unter uns, es sagt nicht viel über jemanden aus. Es kommen dadurch zwar neue Leser auf den Blog aber rechnen wir nur mal kurz durch:

  • 300 Follower
  • jeder von ihnen wirft 10 Tweets, von denen 1 zu einem eigenen Eintrag führt, in die Timeline.
  • 3000 Tweets von denen 300 zu Blogs führen, liest die jemand alle ??
  • Und, ein Tweet hat eine recht minimale Aufmerksamkeitsdauer. Danach verschwindet er quasi im Twitternirvana und viele neue kommen nach.
  • Für mich, ist mein Blog mein Digitales zuhause schon alleine aus dem Grund er hat ein Archiv, und mit Schlagwörter wird man schnell fündig. Außerdem verschwindet er auch nicht so schnell.

Und wie weiter?

Communitys kommen und gehen, sie sind einfach die Plattform auf denen sich die Menschen treffen und diskutieren. Wie wir seit „Everything is a remix“ ahnen konnten, sind Facebook und Co eigentlich Remixe von MySpace. Zwar wurde die Optik immer wieder verbessert, oder auch nicht, es geht aber immer um das selbe Thema: Kommunikation und Selbstdarstellung. So gesehen, hat man die auch in einem simplen Chat, nur weniger Zuschauer.

Ich werde meinen Account auf Facebook und Google+ nicht löschen, aber auch nicht als das Nonplusultra ansehen das meine digitale Identität ausmacht. Das ist immer noch mein Blog und Twitter als Sprachrohr.  :prost: Alles andere fällt unter Spielwiese.