1 KW 2016

Da vor Weihnachten und zwischen Tagen kein Wochenrückblick zustande kam, hat sich einiges angesammelt, und „muss“ nun raus.

  • „Hass und Pöbelein im Netz – so geht es nicht weiter!“

    „Das wird man doch wohl noch sagen dürfen.“ – nein, wird man nicht. Mir reicht dieses Gepöbel und es geht vielen anderen ebenso. CDU Generalsekretär Peter Tauber ist jüngst der Kragen geplatzt und er hat einen Pöbler als Arschloch bezeichnet. Er hat Recht, aber er schenkt diesem Menschen zu viel Aufmerksamkeit.

  • „3 Diskurswünsche habe ich frei!“

    Vielleicht lernt Mensch ja irgendwann die eigene Kommunikation so zu justieren, dass Mensch nicht mehr sich selbst, andere oder sich gegenseitig verletzen muss, um ein gutes Leben auf diesem gigantisch großen Planeten zu führen.

  • „Wie überlebt das freie Internet?“

    Das Internet ist Mainstream geworden: 75% der Deutschen sind im Internet – es sind aber nicht alle gleich aktiv online. Früher haben die Nutzer des Internets meist selbst sehr aktiv das Netz mitgestaltet („Wir hatten ja nichts…“). Heute reichen vielen Menschen Facebook, Youtube, iTunes, Netflix. Diese vier Angebote sorgen heute für die Hälfte des Internet-Traffics in den USA. Offene Standards wie XMPP und RSS verschwinden. Proprietäre Apps lösen Webseiten ab. Nutzer werden zu „Eyeballs“ – zu passiven Betrachtern.

  • Podcast: „Ein Kreuz macht Karriere – Kulturgeschichte des Hashtags

    Hashtags funktionieren wie Schlagworte im Social Web, mit denen man Relevantes aus dem Strom der Kurzmitteilungen herausfischt. Manchmal werden sie auch zu Slogans, die – siehe #aufschrei oder #jesuischarlie – Öffentlichkeit für ein politisches Anliegen herstellen.


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