iNet sucht Superfeedreader

Der Google Reader schließt bekanntlich zum 1 Juli seine Tore und das Wettrennen wer in Zukunft die Feed ausliefern wird ist voll im Gange. Sollte ich wetten wer das Rennen macht tippe ich auf Feedly.

Wie? Nicht Fever? Aber gestern gab es doch die passenden Meldung dazu. Nein. Spielen wir das mal schnell durch. Lese interessanten Blog und möchte ihn abonnieren:

  • passenden Button klicken, man wird zum Google Reader geleitet und abonniert den Feed
  • vielleicht noch in passenden Ordner zu anderen Feeds mit ähnlichen Inhalt schieben
  • nachher abrufen, lesen, verschieben oder speichern auf xyz
  • alles gratis (Bonuspunkt)

Und Fever?

  • Testen ob der eigene Webserver die nötigen Mindestanforderungen bietet
  • kaufen (circa 24 €, hier zögern schon die meisten)
  • installieren (geht fix) und abonnierte Feeds aus dem Google Reader importieren (einmalig) oder gleich neue Feeds abonnieren
  • Cronjob (häää) einrichten der alle x Minuten nach neuen Artikeln sucht
  • neue Artikel zb. mit Readkit lesen

Und, was gemerkt? Meine Hypothese: Mensch mag es einfach & gratis. Und all das ist nicht immer Fever. Im Gegensatz zu Feedly das einfach nur verlangt ich soll es mit meinen Feeds auf Google Reader „verbinden“, um den Rest kümmern sie sich alleine.

Auch das Totschlagargument, „mit Fever habe ich aber meine Daten in der Hand“ wirkt recht stumpf. Viele wollen einfach alles kostenlos und bitte auch mit dem passenden Speed dazu.

Verzicht wird aktuell klein geschrieben. Sehr klein.